Pferdespaß
Wie der Fuchs nach Hause kam

Das heutige Pferdegedicht ist eine Tragödie, die 1898 von William Ogilvie geschrieben wurde, einem schottischen Erzähldichter und Pferdeliebhaber.
Wie der Fuchs nach Hause kam
Zwanzig Meilen über die Bergketten liegt eine Lichtung im Schilfgras,
eine halbe Meile wirres Mulga-Gestrüpp; es verbirgt ein Dutzend Speere der Eingeborenen,
während der Reiter ein Liebeslied singt, ohne Ahnung von seinem Schicksal,
bis das Stockhorse ausbricht und sich aus dem Schilfgrassumpf aufbäumt – zu spät!
Schwer fällt von seiner glänzenden Schulter eine tote Last zu Boden,
und das dunkle Blut spritzt auf, als das große Pferd den Sprung macht;
mit wilden, vor Schrecken geweiteten Augen und scharlachrot geblähten Nüstern
springt es wie rasend ins Mulga, fort von der dunklen Gestalt des Toten;
Beladen mit den purpurnen Blutflecken, statt der Worte, die es nicht sprechen kann,
donnert es durch den blutroten Sonnenuntergang zum Gehöft am Bach;
laut über Höhenzug und Straße hallen die Hufe ihre Töne des Verderbens,
pfeilgerade auf das Tor zu … So kam der Fuchs nach Hause!
Was ist das für eine Staubwolke drunten in der Ebene, Jack? Deine Augen sind jünger als meine;
das kommt zu schnell für Gespann oder Buggy, und die Kutsche kommt erst um neun.
Harry Olden, wie der reitet? Nun, da brauchen wir uns nicht zu wundern, Jack;
wenn ein Mann frisch verheiratet ist, trödelt er nicht auf dem Weg.
Da wartet seine kleine Frau drüben an der Tür des Häuschens:
Bei den Mächten des Himmels und der Erde! Warum zum Teufel rast er so?
Ich würde lieber einen Zehner verlieren – er muss dieses verflixte Spiel lassen –
ich würde lieber hundert verlieren, als dass er den alten Khyber lahm reitet.
Kein Pferd auf dem Fluss … Was sagst du da, Jack?
Khyber hält auf das Tor zu, ohne Reiter auf dem Rücken!
Zaum zerrissen, Vorderzeug flatternd, Brust und Schulter weiß vor Schaum!
Platz da! Nehmt die Stangen herunter! … So kam der Fuchs nach Hause!
Sie steht im Garten, und der Schein des Sonnenuntergangs fällt
durch die Pfefferbäume und die blauen Eukalypten auf die weiß getünchten Wände des Häuschens;
sie späht durch den Sonnenuntergang, bis ihre Augen ihren Lohn finden;
in der stillen Luft lauscht sie auf den Schlag von Khybers Hufen;
Nun flüstert sie: „Ich kann ihn sehen; er reitet schnell heute Abend!“
Ungeduldig schlägt ihr Herz, und ihre Augen haben das Leuchten der Liebe.
„Khyber liebt es, nach Hause zu rennen! Der liebe alte Harry lässt ihn laufen,
denn er weiß, dass ich warte; bange, wenn die Sonne tief steht.
„Was ist das für eine Menschenmenge an den Schiebegattern? Harry kommt mit großem Gefolge nach Hause!
Wenn ich durch den Garten laufe, treffe ich ihn am Tor!“
In dem stillen, ehrfürchtig erstarrten Kreis, sprachlose Lippen und düstere Stirnen,
war nicht ein Mann der Mann, der ihr sagen konnte, wie der Fuchs nach Hause kam!
Tragisches Ende
Es ist zwar ein trauriges Gedicht, aber es ist kunstvoll geschrieben und sehr unterhaltsam zu lesen. Wenn Sie etwas Kürzeres suchen, sehen Sie sich unbedingt eine Strophe aus einem anderen seiner Gedichte an, The Hooves of Horses, und freuen Sie sich auf mehr am nächsten Dienstag.
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen