Pferde in der Kunst

Schottischer Pferde-Aberglaube

· The Equinest

Eine Fee auf einem Pferd bei Nacht
Eine kleine, unterhaltsame Sammlung verschiedener schottischer abergläubischer Vorstellungen rund ums Pferd, vor allem über pferdeliebende Feen.

Sie stammt aus einer größeren Sammlung mit dem Titel Superstitions of the Highlands & Islands of Scotland, die John Gregorson Campbell, Pfarrer von Tiree, ausschließlich aus mündlichen Quellen zusammengetragen hat.

Nach dem Glauben der Highlands haben die Feen nur selten Pferde. In Perthshire hat man sie an einem Markttag auf weißen Pferden umherreiten sehen; auf Tiree begegnete man zwei Feendamen, die auf etwas ritten, das wie Pferde aussah, in Wirklichkeit aber Jakobskreuzkraut war; und auf Skye haben die Elfen die Pferde der Bauern in vollem Galopp und an gefährlichen Stellen geritten, wobei sie mit dem Gesicht zum Schweif saßen.

Wenn Pferde nachts wiehern, dann deshalb, weil die Feen sie reiten und zu sehr antreiben. Es ist ein Wiehern der Not, und wenn derjenige, der es hört, laut ausruft: „Euer Sattel und Sozius sei auf euch“ (Do shrathair ’s do phillein ort), fallen die Feen zu Boden.

Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen