Pferde in der Kunst
A Horse’s Tale, Kapitel 12 – Mongrel und das andere Pferd

Vom Mann, der uns Huckleberry Finn geschenkt hat: Mark Twains Geschichte über das Pferd von Buffalo Bill wurde geschrieben, um auf die Sinnlosigkeit des Stierkampfs aufmerksam zu machen.
Teil I
Kapitel XII Mongrel und das andere Pferd
„Sage-Brush, hast du zugehört?“
„Ja.“
„Ist das nicht seltsam?“
„Nun ja, Mongrel, ich weiß nicht, ob es das ist.“
„Warum nicht?“
„Ich habe in meinem Leben eine Menge Menschen gesehen. Sie sind so geschaffen, wie sie sind; sie können nichts dafür. Sie sind nur brutal, weil das ihre Natur ist; auch Bestien wären brutal, wenn das ihre Natur wäre.“
„Für mich, Sage-Brush, ist der Mensch höchst seltsam und unbegreiflich. Warum sollte er stumme Tiere so behandeln, wenn sie doch nichts Böses tun?“
„Der Mensch ist nicht immer so, Mongrel; er ist freundlich genug, wenn er nicht von der Religion aufgewühlt ist.“
„Ist der Stierkampf ein Gottesdienst?“
„Ich glaube schon. Ich habe es so gehört. Er findet am Sonntag statt.“
(Eine nachdenkliche Pause, die einige Augenblicke dauert.) Dann:
„Wenn wir sterben, Sage-Brush, kommen wir dann in den Himmel und wohnen beim Menschen?“
„Mein Vater glaubte nicht. Er glaubte, dass wir nicht dorthin müssen, es sei denn, wir haben es verdient.“
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen