Interviews
Nancy D. Brown – Interview mit der Pferde-Reisejournalistin
Nancy beim Königslachs-Angeln in Alaska
Name
Nancy D. Brown
Website & wo Sie mich online finden
„What a Trip“ www.Nancydbrown.com
Writing Horseback www.writinghorseback.com
Lodging Editor lodging.uptake.com/blog
Facebook-Fanseite: Writing Horseback
Folgen Sie Nancy auf Twitter: @Nancydbrown und @ridinghorseback
Wo ich lebe
San Francisco Bay Area
Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund und woher kommen Sie?
Ich bin in der Nähe von San Francisco, Kalifornien, aufgewachsen. Mein erstes Pferd lebte hinter unserem Haus auf einer 100 Acre großen Weide, die dem Wasserversorger gehörte. Wenn ich nicht gerade auf einem Turnier war, ritt ich in den Oakland Hills oder auf dem Mount Diablo. Nach dem Journalismusstudium arbeitete ich in der PR-Branche, bis ich auf die Medienseite wechselte und professionelle Reisejournalistin und Redakteurin für Unterkünfte wurde.
Da ich über Luxus- und Abenteuerreisen schreibe, dachte ich, es wäre schön, meine Leidenschaft für Pferde mit dem Reisen zu verbinden.
Sie haben Ihre beiden Lieben, das Reisen und die Pferde, miteinander verbunden. Wie ist es Ihnen gelungen, daraus einen Beruf zu machen?
Allen, die das hier lesen und Reisejournalist werden möchten, gebe ich folgenden Rat: „Kündigen Sie nicht Ihren Hauptjob.“ Die Zeiten, in denen Zeitschriftenartikel mit 1 $ pro Wort bezahlt wurden, gehen zu Ende. Ich schreibe online und für Printmedien und bin ständig unterwegs, um Unterkünfte zu testen. Da bleibt nicht viel Zeit zum Reiten. Außerdem habe ich einen Mann, zwei Teenager und einen Labrador Retriever, die alle Aufmerksamkeit brauchen. Mit meinem Leben und meinem Beruf jongliere ich ständig mit vielen Bällen gleichzeitig; trotzdem würde ich meinen Job gegen nichts eintauschen. Ich liebe, was ich tue, und fühle mich gesegnet.

Was kam zuerst, das Reisen oder die Pferde?
Pferde gehören seit der Grundschule zu meinem Leben. Ich habe viele Boxen ausgemistet und stundenlang Reitunterricht genommen, bevor meine Eltern nachgaben und mir ein Pferd kauften.
Ihre Leser können sicher nachvollziehen, dass ich in der Highschool einen Europaurlaub mit meinen Eltern abgelehnt habe, weil ich nicht von meinem Pferd getrennt sein wollte.
Inzwischen habe ich zwar alle meine Pferde verkauft, aber mein Sattel steht noch in unserer Garage.
An wie vielen verschiedenen Orten sind Sie schon aufgesessen?
Wow! Das ist eine schwierige Frage. Zählen mechanische Bullen auch?
Welcher von all den Orten, an denen Sie geritten sind, ist Ihr Lieblingsort?
Das Reiten auf der Ricochet Ridge Ranch im Mendocino County in Kalifornien gehört auf jeden Fall zu meinen Top 10. Ich ritt ein großartiges Distanzpferd am selben Morgen am Ten Mile Beach und im Wald.

Nancy D. Brown auf Nightcap am Ten Mile Beach, Ricochet Ridge Ranch
Welchen Ort würden Sie am wenigsten empfehlen?
Ich hatte mich sehr auf das Reiten in Cozumel, Mexiko gefreut, aber der Reiseveranstalter hat nie auf meine E-Mail geantwortet.
Wie unterscheidet sich die Pferdekultur an einigen der Orte, die Sie besucht haben?
In vielen Ländern werden Pferde als Lasttiere oder sogar als Nahrungsquelle betrachtet. Ich war überrascht, im ländlichen Roatán in Honduras Pferde am Straßenrand grasen zu sehen, ganz ohne Zäune.
Gibt es eine Rasse, die Sie allen anderen vorziehen?
Ich persönlich hatte immer Quarter Horses. Ich freue mich schon darauf, in Norwegen ein Fjordpferd zu reiten!
Wer sind Ihre wichtigsten literarischen Einflüsse?
In meiner Jugend habe ich so einige Black-Stallion-Bücher von Walter Farley gelesen, dazu das Western Horseman Magazine. Jon Krakauer hat mich mit Into Thin Air und Into the Wild gefesselt.
Was ist Ihr absolutes Lieblingsbuch?
Eines meiner Lieblingsbücher, Cowboys are My Weakness, stammt von Pam Houston.
Haben (oder hatten) Sie ein bestimmtes Tier, das die Muse hinter Ihrer Arbeit ist?
Nein.
Welche Auswirkungen hat das Internet Ihrer Meinung nach auf das Schreiben gehabt?
Das Internet hat vielen heimlichen Schreibern eine Stimme gegeben. Die Hürde zum Bloggen ist sehr niedrig. Jeder kann einen Blog starten. Was einen erfolgreichen Blogger auszeichnet, sind hochwertige, frische Inhalte.
Ich halte nicht viel davon, massenhaft minderwertige Inhalte zu schreiben, nur um täglich zu bloggen. Ich schreibe lieber einen gut geschriebenen Beitrag pro Woche. Außerdem kann ich nicht täglich neue Inhalte von so vielen wunderbaren Blogs lesen. Ich käme nie zum Arbeiten.

Nancy D. Brown auf Poi, Princeville Ranch Stables, Kauai, Hawaii
Hat das Internet Auswirkungen auf Ihr Schreiben gehabt?
Ich glaube gern, dass das Internet meine Arbeit einem größeren Publikum zugänglich gemacht hat. Ich persönlich kann sagen, dass mich Twitter mit einer weltweiten Fangemeinde von Reise- und Pferdebloggern bekannt gemacht hat. Wenn ich die Zeit hätte, wäre es fantastisch, einen Reiturlaub ausschließlich nach den Tipps aus dem Pferde-Twitterversum zusammenzustellen.
Arbeiten Sie an etwas Neuem?
Writing Horseback ist ein ganz neues Projekt von mir. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihre Leser mir ihre Tipps für öffentlich zugängliche Unterkünfte und Reitangebote schicken. Ich bin gespannt, welche Pferdeblogs Ihre Leser verfolgen, und hoffe, dass die Leute mir Kommentare zu meinen Beiträgen hinterlassen. Das Feedback meiner Leser ist mir sehr wichtig. Vielen Dank, dass ich Ihren Lesern Writing Horseback und „What a Trip“ vorstellen durfte.
Demnächst mehr
Danke an Nancy, dass sie unsere Fragen beantwortet und ihre Arbeit mit uns geteilt hat. Abonnieren Sie unbedingt ihre Website über Reisen mit Pferden, um über ihre Reisen auf dem Laufenden zu bleiben.
Und freuen Sie sich auf weitere Interviews mit Pferdeautoren und Künstlern.
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen