Interviews
Rachael Brown – Interview mit der Pferdekünstlerin
Name
Rachael Brown
Website & wo man meine Arbeiten online findet Portfolio: thuvia
deviantART: thuvia
Facebook: Rachel Brown
Wo ich lebe
Mount Pleasant, Utah, USA
Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund und woher kommen Sie?
Ich komme aus Heber City, Utah, USA. Ich stamme aus einer Künstlerfamilie, und eines meiner liebsten Dinge war es, meinem Vater beim Skizzieren zuzusehen.
Ich hatte schon immer eine Leidenschaft für Pferde. Ich fand jeden Grund und jede Ausrede, um bei ihnen im Paddock zu sein.

Wann haben Sie angefangen zu zeichnen?
Ich habe schon als kleines Mädchen gezeichnet. Mit 4 oder 5 war ich zum ersten Mal, soweit ich mich erinnere, stolz auf etwas, das ich gezeichnet hatte, und dieser Wunsch, etwas zu erschaffen, ist mir seitdem geblieben.
Sie zeichnen nicht nur Pferde. Was ist insgesamt Ihr Lieblingsmotiv?
Pferde sind zwar meine Favoriten, aber ich mag auch andere Tiere. Großkatzen gehören definitiv zu meinen Lieblingen.

Ihre Arbeit könnte man als die Zukunft der Kunst bezeichnen, denn Sie nutzen verschiedene Techniken, um das Endergebnis zu erzielen. Was ist Ihr Lieblingsmedium und warum?
Mein Lieblingsmedium ist die digitale Malerei. Damit lässt sich eine große Vielfalt erreichen: Ich kann Öl, Pastell und Skizzen an einem einzigen Ort haben.
Und dass ich mir keine Sorgen machen muss, etwas zu verpfuschen, weil es sich leicht korrigieren lässt, ohne das Bild zu beeinträchtigen, ist für mich ein riesiger Vorteil.

Wer hat Sie künstlerisch am meisten beeinflusst?
Mein Vater hat mich als Erster an die Kunst herangeführt, er hat ständig etwas skizziert. Heute strebe ich einen realistischen Look an, der aber auch ans Surreale grenzt. Ein Künstler, der das meiner Meinung nach schafft, ist Jason Morgan; dass er seine Techniken so bereitwillig teilt, war für mich ein enormer Gewinn.

Haben (oder hatten) Sie ein Tier, das die Muse hinter Ihrer Arbeit ist?
Das Pferd war schon immer und ist noch immer meine Muse.
Die Anmut und Kraft und doch das sanfte Wesen dieses Tieres sind für mich eine große Inspiration.

Haben Sie geheime Rituale, die Ihnen helfen, für Ihre Kunst in den richtigen Flow zu kommen?
Ja, ich wärme meine Hände auf, sie werden sehr kalt, und das erschwert das Malen. Also reibe ich mir jedes Mal kräftig die Hände, wenn ich anfange.
Gibt es einen bestimmten Ort, der Sie inspiriert?
Draußen beim Ausreiten oder Wandern. Die Natur war für mich schon immer eine Inspiration.

Welche Wirkung wird das Internet Ihrer Meinung nach auf die Kunst der Zukunft haben?
Ich glaube, es wird die Kunst einer größeren Zahl von Menschen zugänglich machen, als es sonst der Fall gewesen wäre, und zugleich Künstler von höherem Niveau hervorbringen.
Es gibt so viele Orte, an denen man Hilfe für seine Techniken findet und sich von anderen Künstlern inspirieren lassen kann.

Wie hat es Ihre Kunst beeinflusst?
Definitiv bei der Technik. Ich konnte nachfragen, wie jemand etwas gemacht hat, und meistens bemühen sich die Leute sehr, es zu erklären.
Welches ist Ihr persönliches Lieblingswerk?
Die Löwenaugen – ich male unheimlich gern Augen. Ich glaube fest daran, dass man in ihnen eine Seele sehen kann, und ich gebe mir große Mühe, das darzustellen. Und das ist mir, glaube ich, bei den Löwenaugen gut gelungen.

Würden Sie es jemals verkaufen?
Wahrscheinlich schon, ich habe ja Kopien. Das ist ein weiterer Vorteil digitaler Kunst.
Wofür begeistern Sie sich sonst noch?
Für meine Familie, sie ist eine riesige Stütze und Inspiration für mich. Mein Mann war immer für mich da und ermutigt mich, besser zu werden und eine höhere Ebene zu erreichen.

Meinen Kindern den Wert der einfachsten Dinge zu vermitteln. Von der Schönheit der Blumen bis zur Freude an einem Ausritt im Wald.
Arbeiten Sie an etwas Neuem?
Ich arbeite an Menschen. Das finde ich schwierig, und es ist eine Herausforderung, der ich mich hin und wieder stelle, um mich als Künstlerin weiterzuentwickeln.

Mehr folgt
Vielen Dank an Rachael für das Interview und dafür, dass sie uns mehr über ihre einzigartige Arbeit erzählt hat. Schauen Sie regelmäßig in ihrem Portfolio vorbei, um über ihre neuesten Werke auf dem Laufenden zu bleiben.
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen