
Der Französische Cob, auch Normannischer Cob (Cob Normand) genannt, stammt vom normannischen Kutschpferd ab, das in Frankreich viele Jahre lang zum Ziehen von Kutschen und für leichte Feldarbeit eingesetzt wurde.
Herkunft
Die Rasse geht auf die Einfuhr von Norfolk Roadstern aus Großbritannien zurück, die den einheimischen Kutschpferderassen ein gutes Fundament und ein gutes Exterieur verliehen. Nach dem Aufkommen des Automobils spaltete sich die Rasse. Es gab zwei Typen des Französischen Cobs: eine leichtere, besser zum Reiten geeignete Variante (die im Selle Français aufging), und ein größeres Pferd, das heute eher den Kaltblutrassen zugerechnet wird. Heute betrachtet man den Cob eher als Typ denn als Rasse, und es gibt kein offizielles Zuchtbuch. Allerdings kauft und besitzt das Nationalgestüt sämtliche Cob-Deckhengste. Die Abstammung wird über die väterliche Linie bestimmt: Ist der Vater ein Cob, so ist auch das Fohlen ein Cob, unabhängig von der Rasse der Mutter.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 15.3 – 16.3 Hand
Da es keinen offiziellen Zuchtverband gibt, variieren die körperlichen Merkmale des Französischen Cobs.
Exterieur
Der Kopf ist schlicht und wirkt vernünftig
Der Hals ist kurz und muskulös
Die Brust ist tief und breit
Der Rücken ist kurz, der Körper kompakt
Die Beine sind stämmig und kräftig mit geringem Fesselbehang
Typische Fellfarben
Fuchs | Schimmel | Brauner | Schwarzbrauner
Charakter
Umgänglich, aber energiegeladen
Verwendung
Kutschpferd
Reitpferd
Landwirtschaft
Fleischerzeugung
Nützliche Links
Cob Normand, Syndicat national des éleveurs et utilisateurs de chevaux Cob Normand
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen