
Das Selle Français, auch Cheval Demi-sang du Centre, Französisches Reitpferd oder Französisches Halbblut genannt, ist das Ergebnis langjähriger gezielter Zucht.
Herkunft
Diese Rasse ist über Jahrhunderte entstanden, denn die Franzosen entwickelten eine Leidenschaft dafür, das Sportpferd zu prüfen und zu perfektionieren. 1958 wurde sie als Rasse begründet, das erste Zuchtbuch wurde 1965 angelegt. Entstanden ist sie durch die Kreuzung regionaler Rassen mit Trabern, Englischen Vollblütern, Arabern, Anglo-Arabern und Anglo-Normannen. Jeder Beitrag stammte aus gut dokumentierten Beständen, sodass das Selle Français zu den wenigen Warmblütern gehört, die nur sehr wenig fremdes Blut erhalten haben. Den größten Einfluss hatte der Anglo-Normanne, und etwa 90 % der heutigen Französischen Reitpferde haben Vorfahren dieser Rasse.
Heute wird verstärkt mit anderen Blutlinien gekreuzt, wodurch ein vielseitiges Pferd entsteht. Unter den Warmblütern fällt diese Rasse durch den starken Einfluss von Traberrassen auf.
Die Prüfung zur Eintragung umfasst
1. Springvermögen – 30 %
2. Exterieur – 40 %
3. Bewegung – 30 %
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 16 Hand oder mehr
Athletisch und robust
Exterieur
Wegen ihrer vielfältigen Herkunft kann das Exterieur variieren, doch die Selektion zielt auf große, gut gebaute Pferde.
Der Kopf ist edel und ansprechend
Der Hals ist lang und elegant
Die Brust ist tief
Der Körper ist kräftig
Die Hinterhand ist breit und kraftvoll
Typische Fellfarben
Überwiegend Fuchs, doch alle Farben sind zugelassen
Charakter
Sanft und anhänglich
Leistungsbereit und willig
Intelligent und umgänglich
Verwendung
Vielseitigkeitspferd
Schaupferd
Freizeitpferd
Nützliche Links
Nationaler Verband des Selle Français
Weitere Bilder



Video
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen