Oberländer

RassenDeutschland

Oberländer

Stockmaß
15 – 16 Hand
Fellfarben
Appaloosa, Brauner, Fuchs

Das Oberländer Pferd stammt aus dem süddeutschen Bundesland Bayern und fällt durch seine stattliche Größe und das oft flachsfarbene Langhaar auf.

Herkunft

Die Rasse geht ursprünglich auf die Kriegspferde des Römischen Reiches zurück, war aber Ende des 15. Jahrhunderts durch Kreuzungen fast verschwunden. Sie ist mit dem Noriker, dem Pinzgauer und dem Schwarzwälder verwandt.

Das erste Gestüt wurde 1769 gegründet; dort kreuzte man die besten einheimischen Tiere mit schweren Pferden aus den Nachbarländern. Der Oberländer entstand aus einem Grundstock, zu dem Belgier, Clydesdales, Norfolk Roadster, Cleveland Bays, Friesen, Normannen und Oldenburger gehörten.

1900 wurden die Kreuzungen eingestellt und das Zuchtbuch für Fremdblut geschlossen. Von da an wurde die Zucht sorgfältig überwacht, um die gewünschten Merkmale in der Rasse zu festigen. Heute besitzt der Staat eine Herde geprüfter Tiere, um jede Familie dieser alten Blutlinien zu erhalten und fortzuführen.

Merkmale

Durchschnittliches Stockmaß 15 – 16 Hand

Exterieur

Der Kopf ist edel und vom Kaltbluttyp
Die Beine sind korrekt und trocken
Die Hufe sind hart

Typische Fellfarben

Fuchs mit flachsfarbener Mähne und Schweif | Brauner | Appaloosa (Tigerschecke)

Charakter

Unkompliziert
Gesellig und gutmütig
Ruhig und umgänglich

Verwendung

Fahrpferd
Schaupferd
Reitpferd
Jagdreiten
Tragtier
Rinderpferd

Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen