
Woronescher Kutschpferd
- Stockmaß
- 15.3 – 17.5 Hand
- Fellfarben
- Brauner, Rappe, Schwarzbrauner
- Gefährdungsstatus
- Ausgestorben
Das Woronescher Kutschpferd oder Woronescher Zugpferd wurde im Bezirk Woronesch in Russland gezüchtet und war für die dort lebenden Menschen ein nützliches leichtes Zugpferd. Im DAD-IS wird die Rasse inzwischen als ausgestorben geführt.
Herkunft
In der Gegend am Fluss Bitjug werden seit dem 18. Jahrhundert Pferde gezüchtet. Grundlage waren die einheimischen Steppenpferde, die mit Frederiksborgern und einheimischen Kaltblutrassen gekreuzt und später mit Orlow-Blut veredelt wurden. Wenn neues Blut gebraucht wurde, setzte man weitere Frederiksborger ein.
Ende des 19. Jahrhunderts sank der Bestand, und das reine Blut wurde durch einheimische Traber verwässert. In dieser Zeit wurden die Steppen urbar gemacht, wodurch die gemeinsamen Weideflächen verloren gingen und die Einheimischen ihre Pferde im Stall halten und füttern mussten. 1936 wurden die Pferde der Region untersucht, und man beschloss, die einheimischen Kaltblutrassen durch Reinzucht zu verbessern und lediglich Traberblut hinzuzufügen. Bis 1938 wurde ein Gestüt gegründet, um einen Pferdetyp nach Art des Bitjug zu züchten, der in Woronescher Kutschpferd umbenannt wurde.
3 Typen des Woronescher Kutschpferdes
Es gibt drei anerkannte Typen der Rasse.
Massiv – zahlenmäßig der kleinste, aber größer und mit stärkerem Kaltbluteinfluss.
Leicht – feiner im Exterieur und mit erkennbarem Trabereinfluss.
Landschlag – Nachkommen einheimischer Hengste mit unbekannter Abstammung, meist gröber im Exterieur.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 15.3 – 17.5 Hand
Exterieur
Die Stirn ist breit
Die Brust ist breit
Der Rücken ist gerade und lang
Die Beine sind trocken, mit gut geformten Gelenken und Kötenbehang
Die Hinterhand ist lang und breit
Die Hufe sind hart
Typische Fellfarben
Brauner | Schwarzbrauner | Roan | Schimmel | Rappe
Charakter
Ruhig und willig
Verwendung
Fahrpferd
Zugpferd
Transport
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen