
Der Lettgallische Traber war ein Schlag des Baltischen Trabers, der aus einer Kreuzung von Orlow- und amerikanischen Trabern mit einheimischen Pferden hervorging. Die Rasse ist in der Lettischen Rasse aufgegangen.
Herkunft
Traditionell zielte die Pferdezucht in Lettland darauf ab, drei bestimmte Pferdetypen zu entwickeln: einen Zugpferdetyp, ein schwereres Reitpferd und ein leichtes Reitpferd oder einen Traber. In Lettgallen verfolgte man noch speziellere Ziele, denn man liebte schnelle Pferde. Geprägt wurde diese Vorliebe von der Landschaft: Es war kein Ackerbaugebiet, und Pferde dienten vor allem dem Transport. Schnell war gut, und so wurde Lettgallen zum Lieferanten edler Traber, die im ganzen Land geschätzt wurden.
Anfang des 20. Jahrhunderts kam man zu dem Schluss, dass ein mittelgroßes Warmblut gebraucht wurde. Deshalb wurde in Lettgallen ein staatliches Gestüt gegründet, und 1933 wurde die Rasse offiziell anerkannt. Mit zunehmender Mechanisierung sank der Bedarf an Trabern, und in den 1980er-Jahren war ihr Bestand stark geschrumpft. Die Regierung beschloss, die Zucht einzustellen und die Pferde in das Zuchtbuch des Lettischen Reitpferdes zu übernehmen.
Laut DAD-IS gelten sie weiterhin als Rasse, werden aber als kritisch gefährdet geführt; 2023 gab es nur noch 44 Tiere.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 15.1 – 17 Hand
Exterieur
Der Kopf ist trocken
Der Hals ist lang, muskulös und oft hoch angesetzt
Der Rücken ist lang und flach
Die Brust ist breit
Die Beine sind gut gestellt
Typische Fellfarben
Einfarbige Farben
Charakter
Sehr energiegeladen
Verwendung
Rennsport
Reiten
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen