
Traditionell zielte die Pferdezucht in Lettland darauf ab, drei bestimmte Pferdetypen zu entwickeln: einen Zugpferdetyp, ein Sportpferd und ein leichtes Reitpferd.
Herkunft
Sportpferde werden in Lettland seit dem 17. Jahrhundert gezüchtet, auf der Grundlage der einheimischen Landrasse, die vom alten Tarpan abstammt. Die 1952 offiziell anerkannten Pferde waren solide und wurden in der damaligen Sowjetunion zur Verbesserung anderer Rassen eingesetzt.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Staatsgestüt Okte gegründet, das zur Wiege der Reitpferdezucht in Lettland wurde. Man wählte die besten Stuten aus dem ganzen Land sowie Oldenburger Stuten aus und kreuzte sie mit Hengsten aus dem Gestüt Riga. 1925 wurde das Staatsgestüt Svētciems gegründet, das sich auf Pferde vom Sporttyp konzentrierte. Dazu nutzte man Militärstuten (eine Mischung aus Englischem Vollblut, Araber und Trakehner) sowie einige Hannoveraner und Mecklenburger aus Deutschland.
Das unabhängige Lettland
Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurden die Staatsgestüte aufgelöst, und einige Einheimische konnten sie übernehmen. Ein gutes Sportpferd war für private Züchter weiterhin von Nutzen, und sie züchteten weiter. Da es keine zentralen Gestüte gibt, verteilt sich die Zucht auf kleine Inseln, was es den Herden erschwert, Inzucht zu vermeiden. Bei Bedarf werden Oldenburger Hengste eingesetzt, um frisches Blut zuzuführen.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 16-17 Hand
Exterieur
Typische Sportpferdemerkmale
Typische Fellfarben
Einfarbige Farben
Charakter
Energiegeladen und intelligent
Viele Sportpferdezüchter legen Wert auf ein stabiles Temperament
Verwendung
Sport
Reiten
Dressur
Springreiten
Vielseitigkeit
Video
Titelbild von Dainis Matisons unter der Lizenz CC BY 2.0
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen