
Der Mecklenburger, auch Mecklenburger Warmblut genannt, stammt aus Mecklenburg-Vorpommern im Nordosten Deutschlands und wurde im Deutsch-Französischen Krieg im späten 19. Jahrhundert vor allem als Kriegspferd eingesetzt.
Herkunft
Als der Kriegsbedarf jedoch gedeckt war, stellte der Staat die Förderung der Zuchtprogramme ein. Viele einheimische Züchter kreuzten andere Rassen ein, um bestimmte Eigenschaften herauszuzüchten: Englisches Vollblut für Reitpferde und Kaltblüter wie den Suffolk Punch für schwerere Arbeitspferde.
Ende des 19. Jahrhunderts waren reinrassige Mecklenburger fast ausgestorben, und man versuchte, durch die Einfuhr neuer Warmblüter ihre Linien zu erhalten. Für die Zuchtprogramme wurden Oldenburger, Holsteiner, Dänische Warmblüter und vor allem Hannoveraner (mit denen sie gemeinsame Blutlinien teilen) eingeführt.
Für militärische Zwecke wurden sie bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs weitergezüchtet, dann war der Bedarf in Kriegszeiten erneut vorbei. Nach der Mitte des 20. Jahrhunderts kreuzte man erneut Englisches Vollblut und etwas Trakehnerblut ein, um sie zu Reitpferden weiterzuentwickeln.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 15.2 – 17 Hand
Exterieur
Der Kopf ist mittelgroß
Der Hals ist kräftig und muskulös
Der Rücken ist gerade
Die Beine sind kräftig mit gutem Fundament und gut geformten Gelenken
Typische Fellfarben
Alle Fellfarben
Charakter
Ruhig und leicht zu handhaben
Verwendung
Reitpferd
Fahrsport
Sportpferd
Nützliche Links
Verband der Pferdezüchter Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Video
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen