
Das Kachchhi-Sindhi-Pferd, auch „Mustang Indiens“ genannt, ähnelt sowohl dem Kathiawari als auch dem Marwari, denn auch es hat sichelförmige Ohren, deren Spitzen sich allerdings nicht berühren. Von den beiden anderen Rassen unterscheidet es sich äußerlich durch seine (offensichtlich vom Berber beeinflusste) Ramsnase. Es ist eine ausgesprochene Wüstenrasse und stammt aus den Regionen Rajasthan und Gujarat.
Herkunft
Über die Geschichte dieser Rasse ist nicht viel bekannt, doch das neu erwachte Interesse an ihrer Genetik wird hoffentlich mehr Aufschluss geben. 2008 gründeten die Hirten von Kutch die Ram-Raheem Kutchi Sindhi Horsepower Cooperative Society, die Veranstaltungen organisiert, um die Pferde der Region bekannter zu machen.
Viele Kachchhi-Sindhi-Pferde werden von Hirtenvölkern gezüchtet. Die Besitzer halten eine kleine Stutenherde (1-10 Tiere) und holen sorgfältig ausgewählte Hengste zur Zucht hinzu. Für die Maldhari sind die Pferde ein wichtiger Teil des Lebens: Sie helfen beim Hüten des Viehs und werden für Rennen eingesetzt.
2021 erschien im Indian Journal of Animal Research eine Studie zur phänotypischen Charakterisierung von Kachchhi-Sindhi-Pferden, mit dem Ziel, ihre Genetik für den Erhalt der Rasse zu erfassen. Diese Rasse scheint deutlich mehr Berberblut zu führen als andere Reitpferdetypen in Indien. Typisch ist auch ihre Gangart „Rewal chal“, die weicher ist als der Trab.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 14.6 Hand
Exterieur
Der Kopf hat meist ein konvexes Profil
Die Ohren sind sichelförmig, berühren sich aber an den Spitzen nicht
Überdachte Nüstern
Der Rücken ist kurz
Breite Hufe
Typische Fellfarben
Am häufigsten Fuchs und Brauner
Charakter
Umgänglich und gutmütig
Verwendung
Transport
Reiten
Sport
Viehhüten
Nützliche Links
Phänotypische Charakterisierung von Kachchhi-Sindhi-Pferden
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen