
Der Marwari stammt aus Indien und ist wohl vor allem für seine Ohren bekannt, die nach innen zeigen und sich oft sogar berühren oder überkreuzen. Das gilt allgemein als Zeichen reinen Blutes.
Herkunft
Es ist eine alte Rasse, die aus dem Krieg geboren wurde: Ihre Zucht begann, als man ein kräftiges, schnelles und robustes Kriegspferd brauchte. Der genaue Ursprung des Marwari ist unbekannt, doch er ist eng mit dem Kathiawari verwandt, und man nimmt an, dass beide Araberblut führen. Oft ist es schwer, die beiden auseinanderzuhalten, obwohl sie auf unterschiedliche Typen gezüchtet werden. Marwaris sind meist etwas größer und schlanker, Kathiawaris oft stämmiger gebaut.
Das ganze Mittelalter hindurch war das Volk der Marwar für seine Kavalleriepferde bekannt, doch mit dem Ende der Kriege verschwand leider auch der Bedarf an einem geeigneten Kavalleriepferd. Das mangelnde Interesse an der Rasse ließ ihren Bestand gefährlich schrumpfen – bis Anfang des 20. Jahrhunderts Schritte unternommen wurden, um ihre Blutlinien vor dem Aussterben zu bewahren. Reinrassige Marwaris sind bis heute selten, doch die indische Regierung engagiert sich inzwischen für ihre Erhaltung.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 15 – 16 Hand
Exterieur
Der Kopf ist edel mit geradem Profil
Die Ohren sind nach innen gebogen, bis sie sich fast berühren
Der Hals ist trocken und leicht gewölbt
Der Rücken ist kurz und kräftig
Die Beine sind lang mit kräftigen Gelenken
Die Hufe sind äußerst hart
Typische Fellfarben
Fuchs | Rappe | Brauner | Palomino | Schecke
Charakter
Temperamentvoll
Mutig und treu
Verwendung
Hochzeitszeremonien
Kutschpferd
Transport
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen