Pferdespaß

Stiefel und Sattel

· The Equinest

Eine Frau zu Pferd
Das heutige Gedicht stammt von Robert Browning und erschien 1895 in A Victorian Anthology, 1837-1895.

Stiefel und Sattel

Stiefel, Sattel, zu Pferd und fort!
Rettet meine Burg, ehe der heiße Tag
das Blau aus seinem Silbergrau erhellt,

(Chor) „Stiefel, Sattel, zu Pferd und fort!“

Reitet vorbei an den Vorstädten, schlafend, wie man sagt;
so mancher Freund dort wird lauschen und beten:
„Gottes Glück den Tapferen, die das Lied anstimmen,

(Chor) „Stiefel, Sattel, zu Pferd und fort!“

Vierzig Meilen entfernt, wie ein gestellter Rehbock,
trotzt Burg Brancepeth dem Aufgebot der Rundköpfe:
Wer lacht: „Gute Gesellen, schon vor dieser Stunde, bei meiner Treu,

(Chor) „Stiefel, Sattel, zu Pferd und fort!“

Wer? Meine Frau Gertrude; die, ehrlich und heiter,
lacht, wenn ihr von Aufgeben sprecht: „Nein!
Ich habe bessere Ratgeber; was raten die?“

(Chor) „Stiefel, Sattel, zu Pferd und fort!“

Pferde in der Dichtung

Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen