
Herkunft
Der Tuschiner, auch Tuschuri oder Tuschinskaja genannt, stammt aus den östlichen Regionen Georgiens und ist heute eine sehr seltene Reitpferderasse. Die Pferde sind zäh und robust und legen lange Strecken ebenso mühelos zurück, wie sie mit Rindern arbeiten.
Die Rasse geht auf alte georgische Pferde zurück, wurde aber stark von einer Reihe orientalischer Rassen beeinflusst. Man nimmt an, dass sie auf die Zeit zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert zurückgeht; sie wurde von ihrer Umgebung geformt. Dank ihrer Robustheit eigneten sie sich hervorragend als Militärpferde und als Arbeitspferde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde mehrfach Fremdblut eingekreuzt, doch die Kreuzungen hielten den rauen Bedingungen des Kaukasus meist nicht so gut stand und wurden wieder aufgegeben.
Der Tuschiner gilt als eine der ältesten Rassen des Kaukasus. Sein Bestand ist inzwischen rückläufig, und es gibt keine offiziellen Angaben zu seiner Zahl.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 13.1 – 14 Hand
Exterieur
Der Kopf ist trocken mit geradem Profil
Der Hals ist mittellang und tief angesetzt
Der Rücken ist gerade
Die Brust ist schmal und tief
Die Schulter ist lang und schräg
Die Hinterhand ist leicht abfallend
Die Beine sind trocken (die Hinterbeine sind oft kuhhessig)
Die Hufe sind klein, schwarz und hart
Typische Fellfarben
Fuchs | Schimmel | Brauner | Rappe
Manchmal Schecke und Appaloosa
Charakter
Ruhig und mutig
Geduldig und nüchtern
Verwendung
Reitpferd
Rinderpferd
Milcherzeugung
Leichte Landwirtschaft
Tragtier
Kavallerie
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen