
Der Kabardiner, auch Kabarda, Kabardinskaja oder Tscherkesse genannt, stammt aus der Autonomen Republik Kabardino-Balkarien und der Gegend um Stawropol im Kaukasus, wo ihn nomadische Stämme züchteten.
Herkunft
Diese Rasse ist in der Region heimisch und entstand aus einheimischen Steppenpferden, in die Karabach-, Perser- und Turkmenen-Pferde eingekreuzt wurden. Sie ist unglaublich robust, besitzt eine bemerkenswerte Ausdauer und einen ausgezeichneten Orientierungssinn.
Der ursprüngliche Typ war ein leichteres Pferd, das für seine Widerstandskraft bekannt war, sich aber auch durch freie Bewegungen auszeichnete. Leider kamen während der Revolution viele Kabardiner ums Leben, und eine geordnete Zucht begann erst in den 1920er-Jahren wieder. Damals bestimmte der Bedarf an einem stärkeren, robusteren Pferd die Zucht, und der so entstandene Typ eignete sich besser für die Landwirtschaft und als Kriegspferd.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 14.2 – 15.1 Hand
Exterieur
Der Kopf ist trocken, kann aber grob sein, mit Ramsnase
Die Ohren sind lang
Der Hals ist mittellang und muskulös
Der Rücken ist kurz und kräftig
Die Brust ist tief
Die Beine sind gut gestellt, mit gut entwickelten Gelenken – eventuell mit etwas Kötenbehang
Die Hufe sind hart
Typische Fellfarben
Rappe | Brauner | Schwarzbrauner
Charakter
Zuverlässig und robust
Verwendung
Reitpferd
Sportpferd
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen