
Abessinier, auch Gala genannt, sind eine kleine Pferderasse, die für die Menschen in Äthiopien äußerst wichtig ist. Sie sind schwerer als die meisten Rassen des Landes und werden vor allem zum Pflügen und für den Transport eingesetzt.
Herkunft
Die Blutlinien dieser alten Rasse stammen aus Äthiopien, wo die Pferde jahrhundertelang frei durch die Ebenen streiften. Mit der Zeit verbreiteten sie sich entlang der Küste des Roten Meeres. 1861 wurden sie erstmals nach England eingeführt, wo man mehrere ihrer besonderen Eigenschaften schnell zu schätzen wusste. Sie kommen vor allem im Norden Äthiopiens vor, insbesondere im Simien-Gebirge. Dort sind sie die wichtigste Kraftquelle für Ackerbau und Transport.
Der besondere Abessinier
Das Fell des Abessiniers ist stets kurz und rau, oft mit Wirbeln oder Kämmen – ähnlich wie beim Baschkiren, aber kurzhaarig. Außerdem neigen sie dazu, einen Schnurrbart um die Nase zu entwickeln, und Abessinier haben oft grüne Augen (die genetische Ursache dafür ist unbekannt). Engagierte Züchter und Liebhaber bemühen sich heute, diese einzigartigen Eigenschaften in ihren Pferden zu erhalten.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 13 -14 Hand
Mangelhaftes Fundament
Heubauch und Senkrücken
Auf Kraft und Wendigkeit als Trag- und Arbeitspferde für das Gebirge gezüchtet
Exterieur
Wegen der starken Vermischung gibt es diese Pferde in allen Formen und Größen. Einen eigentlichen Rassestandard gibt es nicht
Das Fell ist kurz und grob, oft mit Wirbeln
Typische Fellfarben
Alle Farben
Charakter
Kräftig und willig; als Arbeitspferde für heißes Klima gezüchtet
Verwendung
Transport
Landwirtschaft
Leichter Zug
Tragtier
Weitere Bilder

Shaun Metcalfe unter der Lizenz CC BY 2.0
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