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Interview mit der Pferdekünstlerin – Linda Woolford

· The Equinest

Name
Linda Woolford

Website & wo Sie meine Arbeiten online finden
Website: The Briar Rose Gate
Etsy: Artwolf

Wo ich lebe
Auf einer kleinen Insel direkt vor der Südküste Englands mit 65 Meilen herrlicher Küste.

Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund und woher kommen Sie?
Ich bin auf der Insel geboren, auf der ich noch heute lebe. Ich bin Autodidaktin, und schon aus meiner frühesten Kindheit erinnere ich mich an den Wunsch, etwas zu erschaffen.

Ich bin zwar nicht gerade in den wohlhabendsten Familienverhältnissen aufgewachsen, aber ich habe es geschafft, Material zu finden, aus dem ich Kunstwerke machen konnte (auch wenn das hieß, Mehl und Wasser als Klebstoffersatz zu verwenden).

Jägermond

Meine Liebe zur Kunst wurde immer nur von meiner Liebe zu Tieren übertroffen, vom streunenden Hund aus unserer Straße, der dankbar die Würstchen entgegennahm, die ich beim Abendbrot hinausschmuggelte, bis zum umtriebigen Kater, der sich oft in unserem Hinterhof herumtrieb – sie alle wurden mit derselben Zuneigung geliebt.

Pferde – ich war verrückt nach ihnen. Meine ersten Reitstunden hatte ich mit etwa 4 Jahren auf Tommy, einem kleinen braunen Pony, das früher einen Fuhrmannskarren gezogen hatte und im Ruhestand war; ich ritt ihn ohne Sattel auf einer Wiese. Wenn ich nach Hause kam, versuchte ich, ihn zu zeichnen, zusammen mit Lieblingen wie Champion the Wonder Horse und Mister Ed.

Schließlich konnte meine hart arbeitende Mutter mir Reitstunden in einem Stall in der Nähe bezahlen (in der Nähe heißt: 400 Yards entfernt). Ich erinnere mich noch genau an die Freude, dass man mir zutraute, auf einem echten Pony zu sitzen. So sehr, dass ich auch ganz zufrieden gewesen wäre, einfach nur dazusitzen und die Wärme und Berührung des Ponys zu spüren.

Engelsfedern

Ich war von dem ganzen Erlebnis so ergriffen und so still, dass die Mitarbeiter meine Mutter oft fragten, ob es mir gefallen habe. Von da an engagierte ich mich immer mehr, bis ich
mit 9 oder 10 Jahren schon für die Reitschule die begleiteten Ausritte führte, im Austausch für „Pferdezeit“. Ich war ein sehr verantwortungsbewusstes Kind, reifer, als es meinem Alter entsprach.

Seit ich 14 bin, habe ich eigene Ponys und später Pferde, und noch heute habe ich eine sehr liebe und vertraute Stute, die mir Freundin und eine fantastische Turnierpartnerin war. Mit 33 Jahren genießt sie jetzt einen wohlverdienten, verwöhnten Ruhestand.

Einhorn

Was ist Ihre Lieblingsrasse?
Ich muss zugeben, dass ich nicht nur eine Lieblingsrasse habe. Ich bin bezaubert von den einheimischen Ponys unserer Britischen Inseln, Welsh, Dartmoor, Connemara, New Forest und Shetland. Ich liebe die ruhige Kraft der schweren Kaltblutrassen und der Vanner. Ich bewundere die Schönheit der Araber, Andalusier, Friesen und Lipizzaner und
nutze sie oft als Modelle für Pegasus und Einhörner.

Die bekomme ich heutzutage nicht mehr oft zu sehen, dafür muss man schon ziemlich früh aufstehen oder sehr lange draußen bleiben!

Ich bin sehr gern Englische und Irische Vollblüter geritten.

Wer sind Ihre wichtigsten Einflüsse?
Ich liebe die Bilder von Alfred Munnings. Seine vollendete Pinselführung und das Spiel des Lichts sind erstaunlich.

Haben (oder hatten) Sie ein Tier, das die Muse hinter Ihrer Arbeit ist?
Eher eine ständige Begleiterin: Poppy, meine schwarze Labradorhündin, die immer unter meinem Zeichentisch oder meinem Brett liegt, während ich arbeite …

Sumpfzaunkönig

Haben Sie geheime Rituale, die Ihnen helfen, sich auf Ihre Kunst einzustimmen?
Nein, eigentlich nicht, aber ich arbeite gern, nachdem ich meine
Aquarellfarben gründlich aufgeräumt und alle Stifte ausgiebig gespitzt habe … es sind eine Menge, deshalb macht man das am besten an einem Tag, an dem man ohnehin nicht malen oder zeichnen wollte.

Ach ja, und natürlich ständige Pausen mit Tee und Schokolade – ist das ein Ritual?

Gibt es einen bestimmten Ort, der Sie inspiriert?
Die Insel ist ein wunderschöner Ort zum Leben und bietet eine herrliche Vielfalt an Landschaften und Küste. Der einzige Nachteil kann sein, dass es hier viele Pferderassen und exotische Tiere nicht gibt, die ich gern als Vorlage fotografieren würde.

Pegasus-Feenfohlen

Wer auf einer Insel lebt, muss eine Überfahrt buchen, nur um bestimmte Motive zu fotografieren. Vor Kurzem hat mir aber eine Blog-Freundin Vorlagenfotos von mehreren Kaltblutrassen angeboten, was sehr nett von ihr ist.

Welche Auswirkungen wird das Internet Ihrer Meinung nach auf die Kunst im Allgemeinen haben?
Ich finde, es hatte für die meisten Menschen eine gute, positive Wirkung, weil es den Verkauf, den Kauf und die Wertschätzung von Kunst ganz allgemein einem größeren Publikum zugänglich macht.

Hat es Auswirkungen auf Ihre gehabt?
Ich habe meine Motive je nach Nachfrage erweitert, was auch für mich interessanter ist. Es ist auch leichter geworden, Käufer und Freunde kennenzulernen; es war für mich rundum eine sehr angenehme Erfahrung.

Glaube & Hoffnung

Welches ist Ihr persönliches Lieblingswerk?
Ich besitze nur wenige meiner eigenen Werke. Eines, das ich behalten habe, ist „Faith and Hope“, ein kleines Pegasusfohlen, ein Findelkind, mit seinem Häschen als Gefährten.

Würden Sie es jemals verkaufen?
Ja, ich würde immer eines meiner eigenen Kunstwerke verkaufen, selbst ein Lieblingsstück, wenn ich Geld bräuchte, um meiner eigenen kleinen Familie „im Haus“ zu helfen, zu der natürlich auch Haustiere und andere Tiere gehören.

Von den wenigen kostbaren Kunstwerken, die mir andere Künstler geschenkt haben, würde ich mich aber nicht trennen, da müssten zuerst die Möbel gehen …

Wofür brennen Sie sonst noch?
Mir liegt leidenschaftlich am Herzen, dass Haustiere, Tiere und Wildtiere menschlich, mit Respekt und Fürsorge behandelt werden.

Deshalb wende ich mich leidenschaftlich gegen Tierquälerei, das Aussetzen von Tieren, Wilderei, Keulung und den Verlust von Lebensräumen durch Unwissenheit und Gier.

Jagdhunde

Arbeiten Sie an etwas Neuem?
In naher Zukunft habe ich möglicherweise einen neuen Auftrag. Es ginge um einen, vielleicht auch ein Paar kleiner Terrier.

Demnächst mehr

Danke an Linda für die Beantwortung des Interviews und dafür, dass sie ihre Kunst mit uns teilt. Abonnieren Sie unbedingt ihren Kunst-Blog, um über ihre neuesten Arbeiten auf dem Laufenden zu bleiben.
Freuen Sie sich außerdem auf weitere Interviews mit Pferdekünstlern und Fotografen.

Sind Sie Pferdekünstler oder kennen Sie einen Pferdekünstler, den Sie hier gern vorgestellt sähen? Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Website in den Kommentaren unten oder schreiben Sie uns, um mitzumachen.

Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen