
Das Sächsische Warmblut ist eine robuste Warmblutrasse mit einem deutlich schwereren Körperbau als die heutigen Sportpferde unter den Warmblütern. Gezüchtet wird es in Sachsen und Thüringen, und obwohl es ein schwerer Typ ist, sollte man es nicht mit dem Sächsisch-Thüringischen Kaltblut verwechseln.
Herkunft
Seine Blutlinien gehen auf Ostfriesen und Oldenburger zurück. Anfangs wurde es groß gezüchtet, weil es vor allem in der Landwirtschaft, im Transport und zum Ziehen von Artilleriegeschützen eingesetzt wurde.
Bis zur Mitte bzw. zum Ende des 20. Jahrhunderts war der Bestand des Sächsischen Warmbluts zugunsten kleinerer, wendigerer Sporttypen fast auf null gesunken. 1971 wurde seine Zucht ganz eingestellt, da die Mechanisierung der Landwirtschaft es unverkäuflich gemacht hatte. Doch das Sächsische Warmblut hatte einige Liebhaber, und 1977 begann ein Zuchtprogramm, um seine Blutlinien zu erhalten. Zum Glück war das Programm erfolgreich und der Bestand ist gewachsen, doch die Rasse ist nach wie vor gefährdet.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 16 – 16.3 Hand
Exterieur
Der Kopf ist ausdrucksvoll
Der Hals ist mittellang und gut bemuskelt
Die Schulter ist schlicht und lang
Typische Fellfarben
Alle Farben
Verwendung
Reitpferd
Kutschpferd
Militär
Nützliche Links
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen