
Ostfriesisches Pferd – alter Typ
- Stockmaß
- 15.2 16.2 Hand
- Fellfarbe
- Einfarbig
- Gefährdungsstatus
- Ausgestorben
Der ursprüngliche alte Typ des Ostfriesen ist heute praktisch ausgestorben, zumindest in reinrassiger Form. Diese Pferde waren schwer und ähnelten Kaltblütern, besaßen aber Eigenschaften und Charakter eines Warmbluts.
Herkunft
Anfangs waren es größere Pferde, die für die Landarbeit und als schwere Kriegspferde eingesetzt wurden. Später wurden sie mit edlen spanischen Hengsten gekreuzt, woraus der „neue Typ“ des Ostfriesen hervorging. Diese Pferde waren leichtere Zugpferde und wurden oft als Kutschpferde genutzt.
In jüngerer Zeit strebten die Züchter wieder schwerere Pferde an, in der Hoffnung, die schwereren Merkmale der Rasse wiederzubeleben. Man kreuzte Hannoveranerblut ein, um dem Exterieur wieder Größe und Adel zu verleihen. Heute ist der größte Teil des verbliebenen Ostfriesenbestands im modernen Oldenburger aufgegangen.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 15.2 – 16.2 Hand
Exterieur
Der Kopf ist klein und häufig ramsnasig
Die Augen blicken intelligent
Der Hals ist kräftig und gewölbt
Die Brust ist breit
Der Rücken ist gerade und lang
Die Beine sind kurz und kräftig
Die Hufe sind hart
Typische Fellfarben
Einfarbige Farben
Charakter
Ausgeglichen und leicht zu handhaben
Verwendung
Kutschpferd
Landarbeit
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen