
Der Klassische Gelderländer, auch Klassiek Gelderlander paard genannt, ist nicht mit dem Gelderländer des KWPN zu verwechseln. Er hat ein eigenes Zuchtbuch, das 2019 gegründete Klassiek Gelderlander Paarden Stamboek (KGPS).
Herkunft
Die Gelderländer Rasse gibt es seit dem späten 19. Jahrhundert. Ursprünglich wurden einheimische Gelderländer Stuten mit Anglo-Normannen, Holsteinern, Oldenburgern und Ostfriesen gekreuzt. Das so entstandene Pferd eignete sich zum Reiten ebenso gut wie zum Pflügen.
Nach der Mitte des 20. Jahrhunderts schrumpfte der Bestand, doch zum Glück überlebte die Rasse. Heute ist es das Ziel des Zuchtverbands, ein Warmblut mit ähnlicher Vielseitigkeit hervorzubringen. Für die Eintragung müssen die Pferde mindestens 75 % Blut des Klassischen Gelderländers führen. So bleiben die Blutlinien dem ursprünglichen Rassetyp treu, was sich von den meisten Warmblutverbänden etwas unterscheidet. Während die KWPN-Variante auf die Zucht von Sportpferden ausgerichtet ist, liegt dem KGPS mehr an der Bewahrung des Erbes der landwirtschaftlichen Pferde in den Niederlanden.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 15.7 Hand
Exterieur
Der Kopf hat ein gerades Profil
Die Augen sind ausdrucksvoll
Der Hals ist wohlgeformt und muskulös
Der Rücken ist gerade und lang
Der Schweif ist hoch angesetzt
Die Brust ist voll und tief
Die Schulter ist schräg und lang
Die Beine sind lang und kräftig mit breiten Gelenken
Die Hufe sind breit und kräftig
Typische Fellfarben
Einfarbige Farben
Charakter
Guter Charakter, Arbeitswille, Stressresistenz, Gesundheit, Kraft und Ausdauer. Im Erscheinungsbild ein massives, elegantes, harmonisches Arbeitspferd, das viel Boden bedeckt.
Verwendung
Reiten
Leichte Feldarbeit
Pferdesport
Nützliche Links
Klassiek Gelderlander Paarden Stamboek (KGPS)
Weitere Bilder


Video
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen