Interviews

Interview mit der Künstlerin – Sherri Mash

· The Equinest

Name
Sherri Mash

Website & wo Sie meine Arbeiten online finden
Studio-Website: www.sherrimashphoto.com
Blog: www.theeccentriclady.blogspot.com
Etsy-Shop: The Eccentric Lady
Folgen Sie Sherri auf Twitter: @sherrimash

Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund und woher kommen Sie?
Ich fotografiere, seit ich ein junges Mädchen war, das im Südwesten von Ohio aufwuchs.

Meine Eltern und ich sind jedes Jahr 3 Wochen lang mit unserem Wohnwagen kreuz und quer durch die Vereinigten Staaten gereist. Damals hat mich die Fotografie gepackt.

Ich war die Jahrbuchfotografin meiner Highschool. Ich habe 2 Jahre lang eine Fachschule für Fotografie in Dayton, Ohio, besucht und kurz vor meinem Abschluss 1980 in einem Porträtstudio angefangen. Nachdem ich 4 Jahre dort gearbeitet hatte, beschloss ich, dass es Zeit war, eine Familie zu gründen, und eröffnete mein eigenes Studio in unserem Haus.

Jenny

Es dauerte 5 Jahre, bis wir unsere Tochter bekamen, und da ich sonst nichts zu tun hatte, wuchs mein Geschäft. Mein Porträtstudio gibt es inzwischen seit 24 Jahren.

Sie fotografieren Ihre Motive und bearbeiten die Bilder anschließend – können Sie uns etwas über Ihre Arbeitsweise erzählen?
Ich wollte schon immer mehr aus meinen Fotos herausholen. Ich wollte, dass sie eher wie Gemälde aussehen. Mit der Digitalfotografie wurde das möglich. Als ich das Programm Corel Painter entdeckte, war ich fest entschlossen, es zu lernen.

Ich habe 3 Jahre lang Kurse bei guten Painter-Künstlern belegt und dann begonnen, meinen eigenen Stil zu entwickeln. Ich male nicht jedes Foto. Wenn ich ein Bild habe, das meiner Meinung nach gemalt werden muss, bearbeite ich es zuerst in Photoshop und korrigiere alles, was mir nicht gefällt, dann kümmere ich mich um den Kontrast und arbeite es anschließend in Painter aus.

Es gibt keine Formel. Jedes Bild verlangt andere Effekte. Es hängt einfach von meiner jeweiligen Stimmung ab.

Manchmal soll es abstrakter und kreidiger wirken, und manchmal möchte ich einen ölbildartigen Effekt. Es gibt so viele Möglichkeiten, dass ich Ihnen am Ende wirklich nicht sagen kann, was ich alles mit einem Bild gemacht habe.

Die Arbeit an einem Bild ist für mich sehr therapeutisch. Oft muss ich weitermalen, solange ich im Fluss bin, damit mir der Effekt, den ich anstrebe, nicht verloren geht. Ich arbeite mit einem Wacom-Tablett und Stift an einem 20-Zoll-Monitor.

Cooper

Sie arbeiten nicht nur mit Pferden – was ist Ihr Lieblingsmotiv?
Ich verbringe viel Zeit im Freien und liebe die Natur und die Tiere. Auf manche Spaziergänge mit meinem Redbone Coonhound Cooper nehme ich meine Kamera mit.

Ich habe gelernt, mir Dinge genau anzusehen, statt einfach nur eine ganze Szene zu fotografieren. Alte Scheunen und Gebäude ziehen mich an.

Außerdem liebe ich Charleston in South Carolina und mache viele Aufnahmen von Türen, Toren und anderen Details, die für mich Charleston verkörpern.

Pferde waren schon immer eine Obsession von mir. Ich hatte nie die Gelegenheit, reiten zu lernen oder ein Pferd zu haben, also musste ich sie aus der Ferne beobachten.

Als Teenager träumte ich davon, nach Wyoming zu ziehen und auf einer Ranch mit Pferden zu arbeiten. Mein bisher liebstes Pferdebild ist „Ready To Ride“, weil es mich daran denken lässt, wie es auf dieser Ranch aussehen würde, kurz bevor wir zu einem Ausritt aufbrechen. Irgendetwas passiert mit mir, wenn ich auf ein Pferd steige, um es zu reiten. Manchmal frage ich mich, was gewesen wäre, wenn ich als Kind die Gelegenheit zum Reiten gehabt hätte.

Ready to Ride

Wer sind Ihre wichtigsten Einflüsse?
Mein liebster Kunststil ist der Impressionismus. Ich mag auch Vermeer. Mit zeitgenössischer Kunst tue ich mich schwer, und ich versuche wirklich, meine Komfortzone zu verlassen, habe aber bisher nichts geschaffen, womit ich zufrieden bin.

Ich schätze die meisten Kunstformen, aber wie die meisten Künstler finden wir zu einem persönlichen Stil, der ganz unser eigener ist.

2 Old Friends

Haben Sie geheime Rituale, die Ihnen helfen, in die richtige Stimmung für Ihre Kunst zu kommen? Und gibt es einen bestimmten Ort, der Sie inspiriert?
Ich lasse mich visuell inspirieren, deshalb inspirieren mich so viele Dinge. Manchmal sehe ich mir die Arbeiten anderer Leute in einem Blog oder einer Zeitschrift an und habe eine Idee, und manchmal passiert es einfach, wenn ich unterwegs bin.

Licht, Schatten, Farben, Texturen und Muster fallen mir auf und wecken in mir den Wunsch, sie festzuhalten. Ich scheine meine Welt einfach durch das Objektiv einer Kamera zu sehen.

Musik ist mir beim Malen sehr wichtig. Ich mag keine Ablenkungen, deshalb muss ich meist nach den Öffnungszeiten des Studios an meinen Bildern arbeiten. Vor einigen Jahren habe ich mit Scrapbooking angefangen, und auch das hat mir geholfen, meine Fotografie in einem anderen Licht zu sehen. Ich erzähle gern Geschichten mit meinen Fotos, deshalb mache ich oft ganze Bildserien.

Waiting

Welche Auswirkungen wird das Internet Ihrer Meinung nach auf die Kunst im Allgemeinen haben? Hat es Auswirkungen auf Ihre gehabt?
Ich hoffe, dass das Internet meine Arbeiten zu vielen Menschen bringt, die mich sonst nie gesehen hätten. Ich denke, wie alles andere wird es mehr Konkurrenz bringen, und dank der Digitaltechnik können viel mehr kreative Menschen in die Kunstwelt einsteigen als je zuvor.

Es wird Künstlern auf jeden Fall viele Möglichkeiten eröffnen, ihre Arbeiten zu verkaufen.

Peonie

Welches ist Ihr persönliches Lieblingswerk?
Mein bisher liebstes Bild ist „Peonie“, weil es das erste Bild war, mit dem ich wirklich zufrieden war. Es wird immer etwas Besonderes bleiben.

Würden Sie es jemals verkaufen?
Ich hoffe, viele Abzüge dieses Bildes zu verkaufen. Das würde mir zeigen, dass andere Menschen dieselbe Schönheit darin sehen wie ich.

Arah

Wofür brennen Sie sonst noch?
Bücher sind meine große Leidenschaft. Eigentlich ist es eine Sucht.

Manchmal wünschte ich, ich könnte mir ein Jahr freinehmen und so viele Bücher lesen, wie ich nur kann.

Café Mocha ist ebenfalls eine Sucht. Ich hoffe, mit dem Verkauf von Fotos so viel Geld zu verdienen, dass ich keine Porträts mehr machen und mich nicht mehr an feste Bürozeiten halten muss, damit ich mehr Freiheit für meinen kreativen Drang habe. In der Hochsaison im Studio ist es schwer, Zeit zum Malen zu finden.

Nach 29 Jahren Porträtarbeit im Studio träume ich wirklich davon, etwas Persönlicheres für mich selbst auszuprobieren. Ich arbeite immer an irgendetwas. Ich habe einen Blog, in dem ich die Fotografie zeige, die ich liebe.

Hitching Post

Demnächst mehr

Vielen Dank an Sherri, dass sie unsere Fragen beantwortet und ihre Arbeiten mit uns geteilt hat. Schauen Sie unbedingt regelmäßig auf ihrer Studio-Website vorbei, um Neues über ihre jüngsten Werke zu erfahren.

Und bleiben Sie dran – es folgen weitere Interviews mit Pferdemalern und Fotografen.

Sind Sie Pferdekünstler oder kennen Sie einen Pferdekünstler, den Sie hier gern vorgestellt sähen? Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Website in den Kommentaren unten oder schreiben Sie uns, um mitzumachen.

Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen