Interviews
Mary Armstrong – Interview mit der Pferdekünstlerin
Name
Mary Ogden Armstrong
Website & Orte, an denen man meine Arbeiten online findet
Website: mary-armstrong.artistwebsites.com
Blog: maryoaartwork.blogspot.com & horseartistsinternational.blogspot.com
Best Emerging Artists: Mary Ogden Armstrong
Ohio Online Arts Registry: Mary Ogden Armstrong
Wo ich bin
Kirtland, Ohio
Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund & woher kommen Sie?
Ich bin auf einer Farm aufgewachsen. Wir hatten Pferde aller Art und Größe. Ich habe geholfen, sie zu füttern, sie geritten und sie gezeichnet. Ich habe einen BFA in Werbegestaltung vom Akron Art Institute und habe viele Jahre in der Grafik und Illustration gearbeitet.

Wann haben Sie angefangen zu zeichnen und zu malen?
Sobald ich einen Bleistift und Wachsmalstifte halten konnte, habe ich angefangen zu zeichnen, meistens Tiere. Mit 10 habe ich Spielzeug aus Pappe gebastelt – natürlich Pferde!
Und mit 12 oder 13 habe ich mein erstes Kunstwerk verkauft, ein etwa 20 x 28 Zoll großes Wachsmalbild eines rennenden Windhunds, das eine Futtermühle über einen Monat lang in ihr Hauptschaufenster stellte.
Die Bezahlung – ganze 3 $. Ich wusste, dass ich Künstlerin werden würde!

Ihre Kunst zeigt nicht nur Pferde – was ist Ihr Lieblingsmotiv?
Natürlich sind Pferde mein Lieblingsmotiv. Ich bewundere aber auch viele Wildtiere sehr und arbeite an diesen Motiven. Außerdem zeichne und male ich gern Tangotänzer, und zwar, weil meine Tochter eine gute Tangotänzerin ist. Eine große Inspiration! Ich liebe die Herausforderung einer Landschaft und auch abstrakte Arbeiten.
Wer sind Ihre wichtigsten künstlerischen Einflüsse?
Ich besitze einen Druck der französischen Künstlerin Rosa Bonheur und liebe die feinfühlige Schönheit, die sie in ihren Bildern von Pferden und anderen Tieren darstellt. Unbedingt dazugehören muss Eugène Delacroix mit seinen fließenden Linien und seinem Umgang mit Farbe. Außerdem Degas, Hans Erni und Paul Klee mit seiner Fantasie, seiner Symbolik und seiner verspielten, ausdrucksstarken Abstraktion.

Dazu kommen meine Kunstlehrer Mort Epstein, LeRoy Flint, Luke Lietzke und Irving Achorn, die mich auf meinem Weg zur Künstlerin inspiriert haben.
Haben Sie (oder hatten Sie) ein Tier, das die Muse hinter Ihrer Arbeit ist?
Nein, im Moment nicht, aber als ich jung war, kaufte mein Vater eine wunderschöne Rappstute, nur für mich. Ich nannte sie Beauty und liebte ihr sanftes Wesen und zugleich ihr Temperament. Sie konnte Pass gehen und war ein großartiges Pferd zum Reiten und zum Besitzen.
Sie arbeiten mit vielen verschiedenen Techniken – welche ist Ihnen die liebste?
Wahrscheinlich Aquarell, denn zu dieser Technik kehre ich immer wieder zurück.

Haben Sie geheime Rituale, die Ihnen helfen, in die richtige Stimmung für Ihre Kunst zu kommen?
Nein! Wenn die Stimmung passt, der Kopf freier ist und Stifte und Farben bereitliegen, bin ich in der richtigen Stimmung.
Gute Musik gibt allerdings das Tempo vor, zum Beispiel Strawinskys „Le Sacre du printemps“.
Gibt es einen bestimmten Ort, der Sie inspiriert?
Meistens ist das mein Atelierzimmer, wo alle Malutensilien bereitliegen und darauf warten, benutzt zu werden.
Ein schöner Spaziergang im nahe gelegenen Holden Arboretum lädt mich ebenfalls mit kreativer Energie auf. Dort habe ich die Natur direkt vor mir.

Welche Auswirkungen wird das Internet Ihrer Meinung nach auf die Kunst haben?
Im Moment ist es fast überwältigend zu sehen, dass die kreativen Werke eines Künstlers von so vielen Menschen auf der Welt gesehen werden können. Das muss eine ziemliche Wirkung auf alle haben, die daran teilhaben können. Ich verstehe das alles immer noch nicht ganz. Das Bildungspotenzial ist ein riesiger Vorteil. Es ist sehr wichtig, Betrugsmaschen im Internet zu kennen und sich ihrer bewusst zu sein.
Hat es sich auf Ihre ausgewirkt?
Ja, in gewissem Maße, wie Sie sehen, da ich hier bin – hoffentlich auf gute Weise. Ich lerne jeden Tag dazu. Ich bin mir nicht sicher, welches Potenzial Kunst im Internet insgesamt hat und wie es sich letztlich auf einen Künstler auswirkt, der es als Verkaufswerkzeug nutzt. Vielleicht wird sich das erst noch zeigen.

Ich glaube, es ist sehr wichtig, darauf zu achten, dass man seine besten Arbeiten zeigt.
Welches ist Ihr persönliches Lieblingswerk?
Schwierige Frage! Ich habe mehrere. Eines mit Kaltblütern hängt über unserem Kamin. Ein anderes, ebenfalls mit Kaltblütern, hängt bei meiner Tochter zu Hause. Und oft wird das letzte Werk, das ich gemacht habe, zu einem Lieblingswerk.
Würden Sie es jemals verkaufen?
Ja, wenn jemandem ein Bild oder eine Zeichnung so gut gefällt und er es kaufen kann, dann gehört es ihm!

Wofür brennen Sie sonst noch?
Oh, ganz sicher für meine Familie. Ich liebe meine Familie, wer sie sind, wie sie sind und alles, was sie im Leben tun. Danach kommt das Zubereiten eines schmackhaften, hübsch angerichteten Tellers mit verlockendem, köstlichem Essen.
Arbeiten Sie an etwas Neuem?
Ich habe vor, meine Ölfarben aufzustocken und ein großes Ölgemälde zu beginnen. Das Motiv werden wahrscheinlich Pferde sein!

Demnächst mehr
Vielen Dank an Mary, dass sie unsere Fragen beantwortet und ihre Arbeiten mit uns geteilt hat. Schauen Sie unbedingt regelmäßig auf ihrer Kunst-Website vorbei, um mehr über ihre neuesten Werke zu erfahren.
Und bleiben Sie dran – es folgen weitere Interviews mit Pferdekünstlern und Fotografen.
Sind Sie Pferdekünstler oder kennen Sie einen Pferdekünstler, den Sie hier gern vorgestellt sähen? Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Website in den Kommentaren unten oder schreiben Sie uns, um mitzumachen.
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen