Interviews
Dana Lysons – Interview mit einer Pferdekünstlerin
Name
Dana Lysons
Website & wo Sie meine Arbeiten online finden
Website: www.daynacreations.com
Facebook: Dana Lysons
Deviant Art: Dana Lysons
Brookfield, IL Gallery Walk – 29. August bis 12. September.
Wo ich bin
Brookfield, IL
Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund & woher kommen Sie?
Meine Liebe zu Pferden begann, als ich zwei Jahre alt war und meine Eltern mich zum ersten Mal auf ein Pferd setzten. Ich würde mich so gern an diesen Tag erinnern! Meine Mutter sagt, ich hätte wie am Spieß geschrien, als es Zeit war, mich wieder herunterzuheben. Unnötig zu sagen, dass ich seitdem süchtig bin, meine Eltern mehrmals am Tag um ein Pony angebettelt habe und mir überall, wo wir hinzogen, große Mühe gegeben habe, Orte zu finden, an denen ich in ihrer Nähe sein konnte.
Meine Leidenschaft für Tiere und Natur habe ich von meinen Eltern. Sie haben uns ständig zu großen Outdoor-Abenteuern mitgenommen, und ich habe jede Minute davon geliebt. Diese Zeiten fehlen mir wirklich. Ich betrachte mich als waschechte Westlerin, denn ich habe sowohl in Colorado als auch in Arizona gelebt. Meine Grundschuljahre und die Hälfte der Junior High habe ich in Colorado verbracht, die andere Hälfte der Junior High und die Highschool-Jahre in Arizona.

2004 zog ich endlich zurück nach Colorado, lernte dann aber meinen wunderbaren Freund kennen und zog in den Mittleren Westen, um zu sehen, welche Chancen dort auf mich warten. Bisher war es großartig!
Die Kunstszene hier ist fantastisch und bietet mir viele Gelegenheiten, meine Arbeiten zu zeigen. Der Trick für mich ist, mich aufzuraffen, rauszugehen und es auch zu tun!
Ich habe sogar ein paar Semester am Columbia College verbracht, einer großartigen Kunsthochschule in der Innenstadt von Chicago. Mein Plan ist es, irgendwann einen Bachelor of Fine Arts in Bildender Kunst zu machen. Chicago ist eine bemerkenswerte Stadt, aber ich vermisse Colorado, und wir haben schon einen Plan, bald dorthin zurückzuziehen!
Wann haben Sie angefangen zu zeichnen?
Daran kann ich mich eigentlich nicht genau erinnern. Ich weiß noch, dass ich meine Mutter nach einer Zeichnung gefragt habe, die ich wahrscheinlich mit 5 gemacht habe, also nehme ich an, dass ich gezeichnet habe, sobald ich einen Stift halten konnte. Mein Motiv waren natürlich Pferde. Ich erinnere mich, dass ich in der zweiten Klasse für meine Zeichnungen Aufmerksamkeit bekam.
Sie zeichnen nicht nur Pferde – was ist Ihr Lieblingsmotiv?
Nun, neben Pferden natürlich, sind Katzen wohl mein zweitliebstes Motiv, aber ich zeichne auch andere Haustiere und Wildtiere. Ich liebe die Tierwelt, deshalb versuche ich, das Wesen ihrer Seelen in meinen Zeichnungen einzufangen. Man sieht ganz klar den Unterschied zwischen dem, was ich aus dem Kopf zeichne, und dem, was ich nach einem Foto zeichne.

Wer sind Ihre wichtigsten Einflüsse?
Leonardo da Vinci, Rosa Bonheur, Robert Vavra, George Stubbs, Robert Bateman, Maxfield Parrish, Georgia O’Keefe.
Haben (oder hatten) Sie ein Tier, das die Muse hinter Ihren Arbeiten ist?
Überraschenderweise nein! Ich glaube, der Großteil meiner Inspiration kam von Fotos und von den Pferden jener freundlichen Menschen, die mir über die Jahre hinweg das Privileg gewährt haben, ihre Pferde zu reiten und in ihrer Nähe zu sein.
Haben Sie geheime Rituale, die Ihnen helfen, in die richtige Stimmung für Ihre Kunst zu kommen?
Die Arbeiten anderer Künstler anzusehen inspiriert mich sehr, und auch ein Blick zurück auf meine früheren Werke hilft.
Wenn ich manchmal nicht in Schwung komme, zeichne ich meine Hand. Ich weiß, das klingt seltsam, aber es ist wirklich eine gute Übung, um die linke Gehirnhälfte abzuschalten!
Ich zeichne sie, ohne auf das Papier zu schauen, und das aktiviert wirklich die rechte Gehirnhälfte. Das ist es, was ich am Zeichnen liebe: Es ist eine wunderbare Art zu meditieren, und es trägt einen fort, weit fort von den harten Pflichten der realen Welt – nämlich Vollzeit arbeiten zu müssen, damit ich an 2 Tagen der Woche das tun kann, was ich liebe. Klingt das nicht einfach falsch?

Gibt es einen bestimmten Ort, der Sie inspiriert?
In der Nähe von Pferden zu sein und draußen in der Natur, wo auch immer das sein mag; Colorado hat jedoch einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und ist damit die Hochburg, die die Künstlerin in mir inspiriert.
Welchen Einfluss wird das Internet Ihrer Meinung nach auf die Kunst im Allgemeinen haben?
EINEN GEWALTIGEN!! Es hat bereits enorme Auswirkungen. Ich erinnere mich, dass ich vor nicht allzu langer Zeit an all die Künstler da draußen gedacht habe, deren Werke ich nie hätte sehen dürfen, wenn es das Internet nie gegeben hätte. Das Internet hat die Möglichkeiten erweitert, wie Künstler ihre Arbeiten zeigen und bekannt werden können. Es gibt so viele Netzwerk-Seiten, dass es schwer ist, nicht aufzufallen, wenn man sich die Mühe macht, seine Kunst zu teilen.

Hat es Ihre eigene beeinflusst?
Absolut! Meine eigene Website ist ein großer Gewinn, und sie bietet mir einen Ort, an dem ich meine Arbeiten archivieren kann. Ich habe sie noch nicht für Auftragsarbeiten eingerichtet, aber es gibt bereits einen Plan, das ins Rollen zu bringen. Ich wurde auf eine großartige Seite namens deviantart.com aufmerksam gemacht. Das ist ein Ort, an dem Künstler, alle Künstler, sich mit anderen Künstlern vernetzen und ihre eigenen Arbeiten zeigen können. Auch die Möglichkeit, Kunst auf Ebay zu verkaufen, ist eine sehr reale Chance, die ich mit wachsendem Werkbestand stärker nutzen möchte.
Welches Werk ist Ihr persönlicher Favorit?
Das Werk, das mir mehr als jedes andere im Gedächtnis geblieben ist, ist eine Zeichnung eines Mustanghengstes. Es ist eine meiner älteren Zeichnungen, und sie entstand nach einem Buch, das ich vor vielen Jahren in der Bibliothek ausgeliehen hatte. Der Autor folgte einer Mustangherde und dokumentierte ihre Wanderungen in Fotografien.
Seine Geschichte über diesen einen Mustang berührte damals eine Saite tief in meinem Innern, und ich war sofort inspiriert, ihn zu zeichnen.
Ich erinnere mich nicht an alle Einzelheiten, aber der Autor war fasziniert davon, dass sich dieser junge Hengst so weit von der Herde entfernte. Er fand es bemerkenswert, dass er so nah an ihn herankam und ihn fotografieren konnte. Er begann zu vermuten, dass mit ihm etwas nicht stimmen könnte, und tatsächlich stellte er durch eine Reihe von Seh- und Geräuschtests fest, dass das Pferd taub war. Es war traurig, hat mich zum Weinen gebracht, also musste ich ihn zeichnen.

Würden Sie es jemals verkaufen?
Höchstwahrscheinlich nicht. Ich habe tatsächlich viele solcher Zeichnungen.
Wofür brennen Sie sonst noch?
Dieses Jahr haben meine beste Freundin und ich die Anfänge einer Pferderettung aufgebaut: Amanda’s Foundered Friends: Horse and Equine Rescue. Unsere Mission ist es, Pferde aufzuspüren, die als chronisch oder akut lahm gelten, und sie durch natürliche Hufpflege und eine natürliche, pferdegerechte Lebensweise zu rehabilitieren. Die Inspiration dazu kam uns beim Lesen von Jaime Jacksons Forschung über Wildpferde. Außerdem brenne ich für Mountainbiken. Ich fahre auf den Trail, wann immer ich kann.
Arbeiten Sie gerade an etwas Neuem?
Ich habe tatsächlich gestern Abend gerade eine Zeichnung fertiggestellt. Ich werde sie beim Brookfield Art Gallery Walk ausstellen. Ich hoffe, bald etwas Neues anzufangen! Ich habe tolles Referenzmaterial gefunden, das die Künstlerflamme in mir ganz sicher entfacht hat.

Fortsetzung folgt
Vielen Dank an Dana für die Beantwortung des Interviews und dafür, dass sie ihre Arbeiten mit uns geteilt hat. Schauen Sie regelmäßig auf ihrer Kunst-Website vorbei, um Neuigkeiten über ihre neuesten Werke zu erfahren.
Freuen Sie sich außerdem auf weitere Interviews mit Pferdekünstlern und Fotografen.
Sind Sie Pferdekünstler oder kennen Sie einen Pferdekünstler, den Sie gern hier vorgestellt sehen möchten? Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Website unten in den Kommentaren oder schreiben Sie uns, um dabei zu sein.
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen