
Der Yabou, auch Kabouli, Yabut oder Yabu genannt, ist ein kleines Reitpferd aus den turkmenischen Steppen.
Herkunft
Der Name Yabou wird oft für das Pferd eines armen Mannes oder für einen Klepper verwendet. Doch wie bei jeder Rasse steckt mehr dahinter, als man auf den ersten Blick sieht. Die Pferde haben gemeinsame Vorfahren mit dem Turkmenen, was sie unglaublich zäh und gut an ihr Klima angepasst macht.
Leider gibt es in Afghanistan weder offizielle Zuchtbücher noch zentrale Zuchtprogramme. Das Land pflegt zwar eine lange und bedeutende Pferdekultur, doch Informationen über die Tiere sind schwer zu finden. Es gibt dort keine eigentlichen Rassen, sondern eher Typen, die alle unter den weiten Oberbegriff der afghanischen Pferde fallen. Diese Rasse unterscheidet sich vom allgemeinen afghanischen Typ und gilt als Kreuzung aus Turkmenen und einheimischen Pferden.
Tatsächlich ist der Yabou ein gutmütiges und nützliches Pferd, das schwere Lasten tragen kann und sich im Pass oder Tölt zügig und effizient fortbewegt. Interessanterweise haben genetische Studien gezeigt, dass er enger mit dem Englischen Vollblut verwandt ist als mit den anderen turkmenischen Schlägen (oder dem Araber).
Die Yabous werden nicht von den Turkmenen gezüchtet, sondern von Roma gekauft, die in den angrenzenden bewaldeten Bergregionen leben.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 13 Hand
Kann eine Passgangart haben
Sehr robust und widerstandsfähig
Exterieur
Grobe Gestalt
Der Hals ist tiefer angesetzt als bei den meisten turkmenischen Rassen
Mähne und Schweif sind dicht
Der Rumpf ist schmal
Die Schultern sind kraftvoll
Typische Fellfarben
Alle Farben
Charakter
Umgängliches Wesen
Robust und kräftig
Unglaublich trittsicher
Kann faul sein
Verwendung
Transport
Reiten
Tragtier
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen