
Der Arravani ist ein griechisches Pferd, das ebenso zäh wie elegant ist. Leider ist er vom Aussterben bedroht: Weltweit gibt es heute nur noch etwa 200-300 Tiere.
Herkunft
Die Rasse wurde von vielerlei fremdem Blut beeinflusst, entstand aber um 1000 v. Chr. durch die Kreuzung dorischer Ponys mit thessalischen Pferden aus dem Süden Griechenlands. Fast ein Jahrtausend später gaben römische Pferde ihre Blutlinien an den Arravani weiter. Das Ergebnis war ein zähes, trittsicheres Arbeitspferd mit Gangveranlagung und großartigem Charakter.
Während der türkischen Besatzung floss auch Araberblut in die Rasse ein und verlieh dem ohnehin robusten Pferd Adel und Eleganz.
Charakterstärke
Seit Jahrtausenden nutzen die Bauern der Region die Rasse für die Landarbeit und zum Transport von Lasten über steinige Bergpfade. Ihr ruhiges Wesen spiegelt ihr Leben hoch in den Bergen wider, wo es für ein panisches Tier keinen Platz zum Davonlaufen gibt.
Der Arravani heute
Griechenland ist weitgehend ländlich geprägt, doch mit dem Aufkommen motorisierter Fahrzeuge ging der Bedarf an Pferden zurück. Dadurch sank der Bestand, was noch dadurch verschärft wurde, dass eine Reihe von Tieren verkauft und zur Schlachtung nach Italien exportiert wurde. Heute ist dieses robuste Pferd vom Aussterben bedroht und selbst in seinem Heimatland kaum noch anzutreffen.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 12.3 – 14.6 Hand
Exterieur
Kleiner, fein geschnittener Kopf mit großen Augen
Hoch angesetzter, kräftiger Hals
Gerade Linien und kurzer Rücken
Die Hufe sind hart und klein
Typische Fellfarben
Charakter
Ruhiges Wesen
Ausdauernd und beharrlich
Verwendung
Rennsport
Landwirtschaft
Freizeitpferd
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen