
Das Ungarische Sportpferd, auch Ungarisches Warmblut genannt, stammt aus dem Gestüt Mezőhegyes in Ungarn. Es ist eine Mischung aus europäischen Warmblütern und einheimischen ungarischen Rassen.
Herkunft
Die Rasse entstand im späten 18. Jahrhundert, als das Staatsgestüt Mezőhegyes begann, auf Sportpferdeeigenschaften zu züchten. Nach strengen Zuchtgrundsätzen kreuzte man traditionelle ungarische Rassen wie Nonius, Furioso und Gidran mit Hannoveranern, Niederländischen Warmblütern und Holsteinern. Zuchtziel war eine vielseitige Rasse, wendig genug zum Reiten, aber auch kräftig genug, um Kutschen zu ziehen.
Im Zweiten Weltkrieg litt der Bestand stark, und viele Pferde wurden von deutschen Soldaten aus dem Gestüt beschlagnahmt. Bei Kriegsende holten alliierte Soldaten viele der geraubten Pferde zurück, und einige davon gelangten bis Mitte des 20. Jahrhunderts in die USA. Wie bei vielen europäischen Rassen, die den Zweiten Weltkrieg überstanden, überlebten nur die zähesten Tiere – was der Rasse eine Robustheit verlieh, die sich kaum gezielt züchten lässt.
1966 wurde die Hungarian Horse Association of America (HHAA) gegründet, um die Blutlinien zu erhalten und die Rasse zu fördern. Ziel war es, die strengen Zuchtstandards der Vorkriegszeit beizubehalten und weiterhin hervorragende Sportpferde hervorzubringen.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 16-17 Hand
Exterieur
Der Kopf ist klar gezeichnet
Die Rippen sind gut gewölbt
Muskulöse Hinterhand
Kräftige Beine mit großen Gelenken
Typische Fellfarben
Alle einfarbigen Fellfarben
Charakter
Intelligent und neugierig
Willig und athletisch
Verwendung
Sport
Dressur
Vielseitigkeit
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Nützliche Links
Hungarian Sporthorse Breeders Association
Hungarian Horse Association of America
Weitere Bilder

Video
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen