Gidran

RassenUngarn

Gidran

Stockmaß
15.3 – 17 Hand
Fellfarbe
Fuchs
Gefährdungsstatus
Gefährdet

Der Gidran ist eine ungarische Anglo-Araber-Rasse, die aus einer Verbindung von Araber- und Vollblutlinien hervorgegangen ist.

Herkunft

Stammvater der Rasse war ein Fuchshengst namens Siglavy Gidran, der 1814 aus Arabien nach Ungarn eingeführt wurde. Sein Sohn kam später als Zuchthengst in das königliche Gestüt. Damals war es in Mode, die Pferde nach ihrer Farbe zu trennen, damit man einheitliche Gespanne zusammenstellen konnte. Um 1850 waren die Gidran-Pferde überwiegend Füchse, doch gezielt auf den Erhalt der Gidran-Merkmale gezüchtet wurde erst einige Zeit später.

Um einige Schwächen der Rasse auszugleichen, wurde Englisches Vollblut eingekreuzt, was zu temperamentvollen, schwierigen Tieren führte; daher versuchte man es mit Araber- und Kisbérer-Blut. Bis 1943 war die Rasse in 3 Linien aufgeteilt: A, B und C.

1958 wurde der verbliebene Bestand aus dem königlichen Gestüt verlegt und weiter verkleinert, bis 1977 eine neue Zuchtinitiative in Gang kam. Heute gibt es zwei Typen des Gidran: einen kleineren Reittyp und ein robusteres Fahrpferd. Der Bestand ist recht gering, und das Hauptziel der Zucht ist die Erhaltung des Genpools.

Merkmale

Durchschnittliches Stockmaß 15.3 – 17 Hand (Mindestgröße 15.2)

Exterieur

Der Kopf ist klein und gut angesetzt
Der Hals ist leicht gewölbt und muskulös
Der Rücken ist straff
Die Schulter ist muskulös und schräg
Die Beine sind gut bemuskelt mit kräftigen Gelenken
Die Hufe sind gut geformt und hart

Typische Fellfarben

Überwiegend Fuchs

Charakter

Galten früher als schwierig im Temperament, sind aber im Allgemeinen solide, verlässliche Pferde.

Verwendung

Leichte Feldarbeit
Arbeit im Geschirr
Reitpferd

Hungarian National Association of Kibèr-halfbred Horse Breeders
Czech Association of Horse Breeders Kisberi

Weitere Bilder

Gidran
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen