
Der Lokai, auch Lokaiskaya genannt, ist eine Reitpferderasse asiatischer Abstammung, die im Zentrum und Süden Tadschikistans gezüchtet wird. Entwickelt wurde sie im 16. Jahrhundert vom usbekischen Stamm der Lokai, der damit die einheimischen Landrassen verbessern wollte.
Herkunft
Verschiedene Blutlinien kamen zum Einsatz, darunter Iomud, Achal-Tekkiner, Karabair und Araber. Der Lokai ist wohl die kleinste der zentralasiatischen Rassen, und innerhalb der Rasse gibt es keine große körperliche Einheitlichkeit. Tatsächlich wird er mehr wegen der Erbanlagen für gelocktes Fell gezüchtet als wegen irgendeines anderen körperlichen Merkmals.
Je nach Zuchtgebiet gibt es innerhalb der Lokai-Rasse mehrere Typen. Pferde aus dem Norden sind meist gröber und kräftiger, während Pferde aus dem Süden feiner gebaut sind.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 14.4 – 15.6 Hand
Das Fell zeigt charakteristische Locken
Exterieur
Der Kopf ist kurz mit geradem Profil, kann aber grob und massig sein
Der Hals ist mittellang, schlank und oft tief angesetzt
Der Rücken ist gerade, breit und kurz
Die Brust ist tief und breit
Die Beine sind nicht immer korrekt gestellt, aber solide
Die Hufe sind hart
Typische Fellfarben
Charakter
Aufmerksam und temperamentvoll
Treu und zuverlässig
Verwendung
Reitpferd
Packtier
Tourismus
Fleischerzeugung
Milch
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen