
Hague-Pony
- Stockmaß
- 14.2-14.6 Hand
- Fellfarben
- Brauner, Schwarzbrauner, Schimmel
- Gefährdungsstatus
- Ausgestorben
Das Haguard-Pferd, Bidet de la Hague oder Hague-Pony ist eine Bidet-Rasse, die in der Region La Hague in der Normandie in Frankreich gezüchtet wurde.
Herkunft
Diese zähen kleinen Pferde wurden ursprünglich in den hügeligen, sumpfigen Gebieten von La Hague gezüchtet. Man vermutet bei ihnen eine Abstammung von Arabern oder Turkmenen, da sie genetisch ähnlich zu sein scheinen. In dieser für ihre schweren Pferde und Kaltbluttypen bekannten Region wirken sie ziemlich fehl am Platz. Das Hague-Pony war für seinen eigentümlichen Passgang bekannt, den manche als „ruckartig“ bezeichneten. Trotz dieser ungelenken Gangart konnte es weite Strecken zurücklegen, was es als Pferd für die Rinderarbeit beliebt machte.
Im Grunde wurde dieses kleine Pferd als hart wie Granit und äußerst trittsicher beschrieben, allerdings mit nervösem Wesen. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Rasse für ausgestorben erklärt. Das lag zum Teil an Kreuzungen mit Vollblütern und Trabern. Ihre Blutlinien leben in anderen normannischen Rassen weiter, insbesondere im Französischen Reitpony.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 14.2-14.6 Hand
Exterieur
Der Kopf hat ein gerades Profil
Die Stirn ist breit
Die Ohren sind klein
Die Augen sind groß
Der Hals ist kurz und kräftig
Die Brust ist breit
Der Rücken ist kurz
Die Hinterhand ist breit
Die Beine sind trocken mit kurzen Fesseln
Die Hufe sind groß
Typische Fellfarben
Meist Brauner oder Schwarzbrauner, aber auch Schimmel kommen vor
Charakter
Nervös und unermüdlich
Kraftvoll und robust
Verwendung
Packtier
Reitpferd
Postdienst
Rinderarbeit
Trabrennen
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen