
Das Astrachan-Pferd, auch Kalmykskaya oder Kalmücke genannt, gehört zur mongolischen Pferdegruppe und wird im Gebiet entlang von Wolga und Ural gezüchtet. Leider ist die Rasse vom Aussterben bedroht. Sie ähnelt dem Kirgisischen Pferd, ist aber meist gröber und hochbeiniger.
Herkunft
Die Kalmücken kamen im 17. Jahrhundert nach Russland. Sie waren mongolischer Herkunft und brachten Vieh und Pferde mit. Das Pferd erwarb sich den Ruf, robust und bemerkenswert ausdauernd zu sein, auch wenn es nicht besonders schön anzusehen war.
Mit der zunehmenden Mechanisierung der Landwirtschaft ging der Bedarf an diesen Pferden zurück, und 1943 kam die gezielte Zucht zum Erliegen. Später, 1986, machte sich die Kalmückische Universität für Rinderzucht daran, Tiere der alten Kalmückenrasse aufzuspüren und zu zählen (obwohl reinrassige Tiere als nahezu verschwunden galten). Ziel war es, die reinsten Tiere zu ermitteln und ein Zuchtprogramm aufzubauen, um die Rasse zu retten. Die besten Exemplare fand man in den östlichen Regionen, wo die Tiere räumlich stärker isoliert lebten.
Das Astrachan-Pferd heute
1986 versuchte die örtliche Universität für Rinderzucht, den Bestand zu ermitteln, und fand in den östlichen Regionen eine isolierte Herde, die reinblütiger zu sein schien. Von rund 2.000 Tieren galten nur etwa 500 als geeignet, um ein Zuchtgestüt aufzubauen und so die Rasse zu erhalten.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 14.2 – 15 Hand
Kann Passgänger sein
Exterieur
Feste Konstitution
Ramsnase
Kurzer Hals
Kurzer, kräftiger Rücken
Gut entwickelte Beine
Feste, gesunde Hufe
Charakter
Diese Pferde sind spätreif und brauchen 6 Jahre bis zur vollen Entwicklung.
Von Natur aus ruhig und umgänglich
Typische Fellfarben
Rappe | Fuchs | Brauner | Schimmel
Verwendung
Reiten
Transport
Fahrpferd
Weitere Bilder


Video
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen