Interviews
Interview mit der Pferdefotografin – Stephanie Moon
Name
Stephanie Moon
Website & wo Sie meine Arbeiten online finden
Website: www.stephaniemoonphoto.com
Flickr: Stephanie Moon
Facebook-Fanseite: Stephanie Moon Photography
Wo ich lebe
Columbus, Ohio
Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund und woher kommen Sie?
Ich bin Ehefrau und Mutter. Wir haben einen 5-jährigen kleinen Sohn. Meine Familie steht für mich an erster Stelle. Ich bin im Belmont County im Südosten von Ohio aufgewachsen. Mein Vater war Bergmann in einer Kohlemine, und meine Mutter blieb mit uns zu Hause.
Unser erstes Pony bekamen meine Schwester und ich als Überraschungsgeschenk, als ich sieben Jahre alt war. Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem meine Mutter uns von der Schule abholte, was ungewöhnlich war, und mit uns zu dem Pony fuhr.
Ein paar Tage später holten wir sie nach Hause. Damals begann meine Liebe zu Pferden. Später kam noch ein Pferd dazu, ein Appaloosa, und meine Schwester und ich ritten mit diesen Pferden überall durch die Hügel.

Wann haben Sie Ihr erstes Foto gemacht?
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, meine früheste Erinnerung ist die Polaroidkamera meiner Großeltern. Ich weiß noch, dass ich immer damit spielen wollte, aber mein Großvater ließ mich nicht, weil der Film teuer war und er nicht wollte, dass ich ihn „verschwende“.
Welche Kamera benutzen Sie?
Die Canon 40D ist meine Hauptkamera, außerdem habe ich eine Canon Rebel XT als Reserve, und ich besitze noch meine analoge Canon Rebel, mit der ich angefangen habe.
Wenn Sie sich eine beliebige Kamera aussuchen könnten (unabhängig vom Preis), welche wäre das?
Das wäre die Canon EOS-1Ds Mark III, aber die kostet über 6.000 Dollar, das wird also so bald nichts. Meine nächste neue Kamera wird höchstwahrscheinlich die Canon 5D Mark II.
Wer sind Ihre wichtigsten Einflüsse?
Ich liebe die Arbeiten der Piktorialisten des frühen 20. Jahrhunderts, etwa von Gertrude Käsebier. Unter den heutigen Fotografen liebe ich Tony Stromberg, Melanie Snowhite, Kimerlee Curyl und Mark Barrett.

Was hat Sie dazu gebracht, Pferde zu fotografieren?
Weil ich sie liebe. Als ich anfing, mich ernsthaft mit Fotografie zu beschäftigen, wusste ich immer, dass ich Pferde fotografieren wollte, und habe gezielt nach ihnen gesucht, da ich selbst kein eigenes Pferd mehr habe.
Sie sind einfach vollkommen. Schönheit, Anmut, Kraft, die Art, wie sie sich bewegen – und sie sind ein kleines bisschen menschlich. Wie könnte ich sie nicht fotografieren?
Ihre Lieblingspferderasse?
Ich mag alle Rassen, weil jede ihre besonderen Eigenschaften hat. Zu meinen Favoriten gehören aber Morgans, Araber und Welsh Cobs. Außerdem wird jede Art von Pony immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.
Sie beschränken sich nicht nur auf Pferde – was fotografieren Sie sonst am liebsten?
Ich fotografiere gern Tiere aller Art. Und ich fotografiere gern Menschen, vor allem Kinder oder Schüler im Abschlussjahr der Highschool. Ich ziehe auch sehr gern allein los und suche nach Dingen, die mich zum Fotografieren inspirieren. Was mich gerade anspricht.

Haben (oder hatten) Sie ein Tier, das die Muse hinter Ihrer Arbeit ist?
Ja, mein Pony, das ich erwähnt habe. Sie hieß Kandi. Sie ist meine Inspiration wegen der Beziehung, die wir hatten. Ja, sie war durch und durch Pony, mit allem Dickkopf, der dazugehört, aber wir hatten eine Verbindung. Und genau das halte ich heute am liebsten fest: die Bindung zwischen Pferd und Mensch. Und sie war (zumindest für mich damals) einfach die Verkörperung des Wesens des Pferdes.
Wo waren Sie am meisten inspiriert, hatten aber keine Kamera dabei?
Das Leben ist eine Inspiration. Einfach die verschiedenen Dinge, die ich im Lauf des Tages sehe. Licht. Sonnenlicht ist eine große Inspiration für mich. Manchmal sehe ich, wie das Licht genau richtig auf etwas fällt. Auch wenn ich Filme oder fernsehe, achte ich gern darauf, wie das Licht eingesetzt wird, und überlege, aus welcher Richtung es kommt und wie es die Stimmung beeinflusst. Das lenkt allerdings ab, wenn man der Handlung folgen will!

Welche Auswirkungen wird das Internet Ihrer Meinung nach auf Kunst und Fotografie im Allgemeinen haben?
Ich denke, das Internet hatte einen enormen Einfluss auf Fotografie und Kunst. Jetzt kann sie jeder überall auf der Welt sehen. Es ist ein großartiges Marketinginstrument. Es ist toll, um sich einen Namen zu machen und die eigenen Arbeiten zu zeigen. Und es ist günstiger als klassisches Marketing. Außerdem ist es ein gutes Werkzeug für Künstler, um sich auszutauschen und miteinander in Kontakt zu treten.
Zu den Nachteilen gehört meiner Meinung nach, dass es mehr Konkurrenz gibt. Die Leute können Ihre Arbeiten stehlen. Außerdem hat es, glaube ich, die Nachfrage nach gedruckten Kunstwerken verringert.
Ich glaube fest daran, dass Menschen immer das Bedürfnis und den Wunsch haben werden, Kunst und Fotografie an ihren Wänden zu haben, aber sie fühlen sich weniger gedrängt, sie zu kaufen, weil sie sie einfach online ansehen und genießen können.
Aber nichts geht über einen großen, schönen, gerahmten Druck an der eigenen Wand!
Hat es Auswirkungen auf Ihre gehabt?
Auf jeden Fall! Ohne das Internet wäre ich heute wohl nicht da, wo ich bin.
Welches ist Ihr persönliches Lieblingsbild?
Oje, das ist schwer! Es kommt mir vor, als hätte ich jedes Mal einen neuen Favoriten, wenn ich etwas fotografiere. Ich liebe alles, was ich von meinem Sohn aufnehme.

Wofür brennen Sie sonst noch?
Für meine Familie und meinen Glauben
Arbeiten Sie an etwas Neuem?
Ich überlege ernsthaft, die Pferdefotografie zu meinem Hauptgeschäft zu machen. Bisher habe ich mich mehr auf Kinder und Familien konzentriert, weil es dafür einen größeren Markt gab, aber ich arbeite sehr gern mit Pferden und lerne gern neue Pferde und Pferdemenschen kennen. Deshalb denke ich über diesen Wechsel nach.
Menschen werde ich aber auch immer fotografieren. Wie gesagt, ich liebe es, die Bindung zwischen Pferden und Menschen festzuhalten. Und kleine Kinder machen so viel Spaß! Außerdem habe ich diesen Sommer mit dem Circle P Sanctuary zusammengearbeitet, einer Rettungsstation für Pferde: Ich habe Fotos für sie gemacht und Fotoshootings für Wohltätigkeitsverlosungen gespendet.

Demnächst mehr
Vielen Dank an Stephanie, dass sie unsere Fragen beantwortet und ihre Arbeiten mit uns geteilt hat. Schauen Sie unbedingt regelmäßig auf ihrer Fotografie-Website vorbei, um Neues über ihre jüngsten Werke zu erfahren.
Und bleiben Sie dran – es folgen weitere Interviews mit Pferdemalern und Fotografen.
Sind Sie Pferdefotograf oder kennen Sie einen Pferdefotografen, den Sie hier gern vorgestellt sähen? Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Website in den Kommentaren unten oder schreiben Sie uns, um mitzumachen.
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen