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Lisa Dorrell – Interview mit der Pferdekünstlerin

· The Equinest

Name
Lisa Dorrell

Website & Orte, an denen man meine Arbeiten online findet
Ich arbeite gerade an einer Website, aber im Moment finden Sie Beispiele meiner Kunst und Wandbilder auf meiner Facebook-Seite.

Wo ich bin
Ich lebe in Missouri in der Nähe des Truman Lake. Ich lebe auf einer Farm, züchte Rinder und habe ein paar Pferde, Hunde und Katzen.

Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund & woher kommen Sie?
Ich bin Ehefrau, Mutter von drei Kindern im Studentenalter, ehemalige Pferdetrainerin und Anreiterin, Motorradfan und autodidaktische Künstlerin. Mein verstorbener Mann und ich haben 15 Jahre lang gemeinsam Pferde ausgebildet. Wir hatten einen Deckhengst, haben viele Fohlen zur Welt gebracht, Fohlen-Imprinting gemacht und so weiter. Ich habe fast mein ganzes Leben in dieser Gegend verbracht. Ich genieße das Leben auf der Farm; auch wenn es viel Arbeit ist, würde ich es nicht anders haben wollen.

Bulle

Wann haben Sie angefangen zu zeichnen und zu malen?
Ich zeichne, solange ich denken kann. Meine Familie ist sehr künstlerisch begabt, aber kaum jemand hat je etwas daraus gemacht. Meine Tochter studiert, um Kunstprofessorin zu werden, und darauf bin ich SO STOLZ.

Haben Sie mit Wandbildern angefangen, oder sind Ihre Arbeiten mit der Zeit immer größer geworden?
Ich habe mit Zeichnen angefangen, mit kleinen Arbeiten. In der Schule habe ich ein bisschen Malen gelernt, aber das Zeichnen war immer meine erste Liebe.

Ich liebe die präzisen Details, die man mit dem Bleistift erreichen kann. Im letzten Jahrzehnt habe ich mit Buntstiften angefangen. Die Wandbilder sind einfach entstanden, weil Leute etwas haben wollten.

Spice

Eine meiner früheren Mitarbeiterinnen wollte eine Palme in ihrer Küche, sie war die Erste. Dann habe ich tropische Vögel für meinen Zahnarzt gemalt. Einige Zeit später habe ich mehrere für ein Restaurant gemacht. Im Grunde habe ich das ganze Lokal für sie dekoriert. Dadurch bekam ich den Auftrag für ein Wohnhaus. Außerdem habe ich für eine Alzheimer-Station ein Wandbild gemalt, das ein Fenster verdeckt.

Ich habe durch die Wandbilder viel gelernt, habe aber das Gefühl, dass meine Malerei meinem Zeichnen um Jahre hinterherhinkt. Ich habe das Gefühl, dass ich immer noch lerne. Ich glaube nicht, dass wir jemals damit aufhören. Wenn man doch aufhört zu lernen, hat man ein lebenswichtiges Fenster geschlossen.

Sie malen nicht nur Pferde – was ist Ihr Lieblingsmotiv?
Pferde waren und bleiben immer meine erste Liebe. Ich erinnere mich, wie meine Mutter mir beigebracht hat, ein Pferd anzuschauen, darin Formen zu erkennen und sie zusammenzusetzen. Ich habe mit Pferden gut meinen Lebensunterhalt verdient. Meine Gesundheit lässt das im Moment nicht zu, aber ich hoffe, dass ich wieder dazu zurückkehren kann.

Wandbild

Von Pferden kann man so viel lernen. Sie lügen nicht. Sie sind sehr gute Menschenkenner. Sie sind ehrlich: Behandle mich fair, dann behandle ich dich auch fair.

Wer sind Ihre wichtigsten Einflüsse?
Ich kann eigentlich nicht sagen, dass eine bestimmte Person mich beeinflusst. Mich ziehen die Arbeiten von Leuten an, die mir gefallen, und Motive, die mich interessieren. Künstler unserer Zeit … Tim Cox – ich liebe seine Arbeiten, er lebt dieses Leben. Ich liebe die Pferde und die Himmel, die er erschafft. Gordon Snidow ist ein weiterer, Bev Doolittle – ihre Arbeiten LIEBE ich – und Carrie Ballentyne, noch eine, die ich LIEBE. Sie arbeitet mit Buntstiften. So lebensecht. Ältere Künstler: Maxfield Parrish, Norman Rockwell, Charles Russell, Frederick Remington.

Tucker

Haben Sie (oder hatten Sie) ein Tier, das die Muse hinter Ihrer Arbeit ist?
Ich arbeite, wenn möglich, gern nach Fotos. Aber ich habe sie „personalisiert“: ein Foto genommen und es wie ein anderes Motiv aussehen lassen. Ich liebe Paints und Appaloosas. Sie sind ein Pferd von ganz anderer Farbe. Die Möglichkeiten sind endlos. Ihre Muster und so weiter sind so individuell. Keine zwei sind gleich. Und die Indianer haben sie auch geritten.

Als Kind waren das meine zwei Lieblingsmotive: Indianer und Pferde.

Ich plane aber mehrere Projekte, in denen einige meiner Haustiere vorkommen, aktuelle und solche, die nicht mehr leben.

Haben Sie geheime Rituale, die Ihnen helfen, in die richtige Stimmung für Ihre Kunst zu kommen?
Richtige Rituale habe ich eigentlich nicht, aber ich setze oft stimmungsvolle Musik ein. Mein Mann versteht das nicht so recht, aber ich finde, dass bestimmte Musik mir hilft, eine Stimmung zu erzeugen. Als ich zum Beispiel das Stampede-Wandbild im Restaurant gemalt habe, habe ich Chris LeDoux’ Song „Stampede“ und alte Cowboylieder gehört.

Stillleben

Früher habe ich darüber gelacht, wenn Künstler sagten, sie müssten „in Stimmung sein“, um zu arbeiten, aber jetzt merke ich, dass es mir genauso geht. Wenn ich nicht mit dem Kopf dabei bin, mache ich meine Arbeit nicht so gut.

Gibt es einen bestimmten Ort, der Sie inspiriert?
Eigentlich nicht, aber die Natur selbst finde ich inspirierend, besonders zu dieser Jahreszeit, im Herbst. Ich liebe den Wechsel der Jahreszeiten. Ich kann mir nicht vorstellen, irgendwo zu leben, wo es KEINEN Wechsel gibt. Ich liebe alle Jahreszeiten, aber der Herbst ist mir die liebste.

Welche Auswirkungen wird das Internet Ihrer Meinung nach auf die Kunst im Allgemeinen haben?
Ich hoffe, dass es mir nützen wird. Ich bin wohl eine Spätzünderin. Ich habe meine Kinder bekommen, und das Leben kam dazwischen. Jetzt, Jahre später, denke ich darüber nach, mehr aus meiner Kunst zu machen. Ich würde mich freuen, wenn mehr Menschen meine Arbeiten sehen und mögen.

Hat es sich auf Ihre ausgewirkt?
Noch nicht, aber ich bin ja noch nicht lange dabei.

Welches ist Ihr persönliches Lieblingswerk?
Es scheint, als sei immer das Neueste, was ich gemacht habe, mein Lieblingswerk. Das Appaloosa-Pferd liebe ich wirklich. Ich bin froh, wie gut er geworden ist. Wenn man bedenkt, dass es erst mein zweites Acrylbild überhaupt ist – das erste habe ich vor einigen Jahren in der Highschool gemalt … wir sagen lieber nicht, vor wie vielen.

Lisas Arbeiten

Würde ich es jemals verkaufen?
Nun, eigentlich nicht, aber es ist auch nicht in meinem Besitz. Ich habe es vor zwei Jahren einigen Freunden zu Weihnachten geschenkt. Ich habe es mein „vornachträgliches“ Weihnachtsgeschenk genannt: vor- für dieses Jahr, nachträglich für das vorige Jahr, in dem ich es ihnen eigentlich hatte geben wollen.

Wofür brenne ich sonst noch?
Ich arbeite sehr gern mit Leder. Früher habe ich als Hobby und für ein Zubrot an Sätteln gearbeitet.

Ich habe schon viele Dinge gemacht, unter anderem habe ich dieses Jahr mein erstes Pistolenholster mit Gürtel für meinen Onkel von Grund auf selbst angefertigt. Ich habe das Leder aus einer Hälfte zugeschnitten, punziert, gefärbt, genäht und alles von Hand gemacht.

Arbeiten Sie an etwas Neuem?
Im Moment bin ich mit Familie und gesundheitlichen Problemen beschäftigt. Aber ich bin immer auf der Suche nach einer neuen Idee. Ich stehe am Anfang von ein paar Projekten: Skizzen für ein Gemälde meiner Pferde und eine Serie von Selbstporträts. Eines von meiner Cowgirl-Seite und eines von meiner Motorradbraut-Seite. Spiegelbilder. Das sollte gut werden, hoffe ich.

Spice

Demnächst mehr

Vielen Dank an Lisa, dass sie unsere Fragen beantwortet und ihre Arbeiten mit uns geteilt hat. Schauen Sie unbedingt regelmäßig auf ihrer Facebook-Seite vorbei, um mehr über ihre neuesten Werke zu erfahren.

Und bleiben Sie dran – es folgen weitere Interviews mit Pferdekünstlern und Fotografen.

Sind Sie Pferdekünstler oder kennen Sie einen Pferdekünstler, den Sie hier gern vorgestellt sähen? Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Website in den Kommentaren unten oder schreiben Sie uns, um mitzumachen.

Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen