Interviews
Interview mit der Pferdekünstlerin Jamey Lee Balester Lopez
Name
Jamey Lee Balester Lopez
Website & wo Sie meine Arbeiten online finden
Fine Art America: Jamey Lopez, wo man Drucke kaufen kann.
Facebook-Gruppe: Fine Art by Jamey Lee Balester Lopez
Folgen Sie Jamey auf Twitter: @jlbstarnchristo
Hier ist meine E-Mail-Adresse für Auftragsarbeiten: jleelopez@sbcglobal.net
Wo ich lebe
Inland Empire, Kalifornien
Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund und woher kommen Sie?
Ich bin den größten Teil meines Lebens in Huntington Beach, Kalifornien (Surf City), aufgewachsen. Von meiner Geburt bis zum Alter von siebzehn Jahren habe ich im selben Haus an der Ecke 5th und Orange gewohnt.
Viele Leute kannten unser Haus, denn es war das einzige mit Pferd, Enten, Hühnern, Ziege, Bienenstock und Truthahn im Garten – zwei Straßen vom Strand entfernt. Meine Mutter nannte man die Gänsedame.
Mit all diesen Tieren aufzuwachsen, hat in mir eine große Liebe zu Tieren geweckt, vor allem zu Pferden. Mit zehn Jahren lernte ich, auf unserer Stute Rainbow zu reiten. Die Leute sahen mich auf ihr den Gehweg entlang die Straße hinunterreiten. Ich bin auch im Park in der Nachbarschaft mit ihr geritten. Damit käme man heute nicht mehr durch!

Rainbow und ich waren beste Freundinnen. Ich habe alles mit ihr oder auf ihr gemacht. Sie ist jetzt sechsundzwanzig Jahre alt und genießt ihr Leben auf der Weide in Big Bear. Meine Schwester Sue kümmert sich heute um sie.
Ich komme aus einer sehr kreativen Familie, sowohl musikalisch als auch künstlerisch. Ich habe versucht, Saxofon zu lernen, und habe vor Kurzem auch mit Klavier angefangen. Meine Mutter ist eine sehr gute Pianistin und Harfenistin.
Auch auf der Seite meines Vaters gibt es mehrere musikalisch und künstlerisch begabte Menschen. Mein Onkel Tom Balester ist ein bekannter Shaper von maßgefertigten Surfbrettern und besitzt eine Firma namens Balestar Designs.
Viele aus meiner Familie surfen auch. Ich selbst konnte mich nie richtig dafür begeistern. Ich habe es ein bisschen versucht, aber mein Pferd interessierte mich viel mehr. Außerdem ist Surfen harte Arbeit!
In meiner Heimatstadt hatte ich manchmal das Gefühl, nicht in dieses kleine Surferstädtchen zu passen und eigentlich auf eine Ranch zu gehören. Ich war schon immer gern bei Pferden, und deshalb zeichne ich sie so oft. Ich habe vor, bald noch mehr lebensechte Pferdedarstellungen auf meine Website zu stellen.
Wann haben Sie angefangen zu zeichnen?
Ich glaube, mit etwa fünf Jahren oder noch früher. Als Kind war ich sehr still. Wenn man mir einen Bleistift und etwas Papier gab, saß ich stundenlang in einer Ecke und zeichnete. Meistens zeichnete ich Pferde. Ich erinnere mich auch, dass ich für den Freund meiner Mutter Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg gezeichnet habe.

Sie zeichnen nicht nur Pferde – was ist Ihr Lieblingsmotiv?
Ja, ich zeichne nicht nur Pferde. Pferde sind meine Lieblingsmotive, und Löwen.
Zu meinen Motiven gehören oft Wildtiere, Musiker oder Instrumente und spirituelle Symbolik.
Ich zeichne und male hauptsächlich, mache etwas Bildhauerei und habe vor Kurzem mit der Fotografie angefangen.
Wer sind Ihre wichtigsten Einflüsse?
Die Bibel, Auguste Rodin, Salvador Dalí, Franz Marc, Wassily Kandinsky, Musik – vor allem Jazz.
Steht eine Muse hinter Ihrer Arbeit?
Meine Inspiration kommt von Gott und seinem Werk. Alles Leben um uns herum spiegelt ihn wider. Gott ist der erste Künstler.

Haben Sie geheime Rituale, die Ihnen helfen, in die richtige Stimmung für Ihre Kunst zu kommen?
Meistens bleibe ich lange auf und brauche viel Ruhe. Da ich inzwischen zwei Jungs habe, ist diese Zeit knapp, und ich versuche, das Beste daraus zu machen. Ich weiß noch, dass ich gebetet habe, bevor ich für Freunde eine Ketubba (einen jüdischen Ehevertrag) gezeichnet habe. Das hat Spaß gemacht.
Gibt es einen bestimmten Ort, der Sie inspiriert?
Israel, der Strand, der Stall und die freie Natur.
Welche Auswirkungen wird das Internet Ihrer Meinung nach auf die Kunst im Allgemeinen haben?
Ich finde, es ist eine gute Möglichkeit für unbekannte Künstler, ihre Arbeiten zu zeigen. Allerdings herrscht in der Kunstwelt große Konkurrenz. Es kommt darauf an, was die Betrachter anspricht und wie sich die Künstler vermarkten.

Hat es Auswirkungen auf Ihre gehabt?
Ja, auf jeden Fall positive.
Ich habe meine Arbeiten erst vor Kurzem ins Internet gestellt, und viele Menschen auf der ganzen Welt haben sie sich angesehen. Das finde ich ziemlich aufregend.
Welches ist Ihr persönliches Lieblingswerk?
Die Zeichnung „Der Löwe von Juda“.

Würden Sie es jemals verkaufen?
Vielleicht. Ich biete Drucke zum Verkauf an, ebenso wie andere Originalwerke.
Wofür brennen Sie sonst noch?
Für meinen Glauben an Christus und dafür, ihn mit anderen Menschen zu teilen.
Arbeiten Sie an etwas Neuem?
Ja, ich arbeite an einem Gemälde mit dem Titel „Das Los werfen“. Es zeigt Christus am Kreuz, zu dessen Füßen drei römische Soldaten um seine Kleider würfeln.
Im Hintergrund wird Jerusalem zu sehen sein, da er außerhalb der Stadtmauern gekreuzigt wurde. Das Bild ist noch im Stadium der Untermalung. Ich habe es auf meiner Website veröffentlicht.

Demnächst mehr
Vielen Dank an Jamey, dass sie unsere Fragen beantwortet und ihre Kunst mit uns geteilt hat. Schauen Sie unbedingt regelmäßig auf ihrer Kunst-Website vorbei, um ihre neuesten Werke zu sehen.
Und bleiben Sie dran – es folgen weitere Interviews mit Pferdemalern und Fotografen.
Sind Sie Pferdekünstler oder kennen Sie einen Pferdekünstler, den Sie hier gern vorgestellt sähen? Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Website in den Kommentaren unten oder schreiben Sie uns, um mitzumachen.
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen