Interviews
Pferdekünstler im Interview – Eve Wheeler
Name
Eve Wheeler
Website & Orte, an denen Sie meine Arbeiten online finden
Website: www.EveWheelerArt.com
Blog: ArtbyEve.blogspot.com
Fine Art America: Eve Wheeler
Folgen Sie Eve auf Twitter: @artbyeve
Wo bin ich?
Florida
Erzählen Sie uns ein wenig über sich. Was ist Ihr Hintergrund & wo kommen Sie her?
Unsere Familie hat in acht verschiedenen Bundesstaaten gelebt, bevor ich die Highschool abgeschlossen habe. Mein Vater war beim Militär, und Kinder wie wir wurden (und werden noch immer) „Military Brats“ genannt. Auch wenn der Umzug von einem Ort zum anderen manchmal schwer war, schienen meine Schwester und ich uns immer anzupassen. Wir haben viele wunderbare Orte in den USA gesehen, das war der versteckte Vorteil des Umziehens.
In der 9. bis 11. Klasse hatte ich Kunstunterricht bei einer Lehrerin namens Camilla Armstrong. Sie brachte mir den Umgang mit vielen verschiedenen Techniken bei und stärkte meine zeichnerischen Fähigkeiten. Ich habe alles aufgesogen wie ein Schwamm und ihre Anweisungen (für einen Teenager) ernst genommen. Camilla und meine Mutter gaben mir die Motivation, während des Studiums und danach weiterzumalen.

Ich begann 2003, Kunstwerke zu verkaufen, als die Menge an Gemälden anfing, unser Haus zu übernehmen.
In den vergangenen sechs Jahren habe ich Hunderte von Auftrags- und freien Arbeiten fertiggestellt. Ich stelle meine Werke in örtlichen Geschäften aus, spende Bilder für wohltätige Zwecke und betreibe mehrere Websites. Es entwickelt sich ständig etwas weiter, und es ist eine sehr spannende Reise.
Wann haben Sie mit dem Malen angefangen?
Sobald man mir einen Pinsel in die Hand gab, und das war mit fünf Jahren. Seitdem bin ich süchtig danach!

Ist es leichter, lebende Motive oder Landschaften zu malen?
Normalerweise ist es leichter, Landschaften zu malen. Sie erfordern weniger Liebe zum Detail als lebende Motive. Architektonische Landschaften mit vielen Ebenen brauchen allerdings mehr Zeit. Ob ich eine Landschaft, ein Stillleben, ein Porträt oder ein Tier male – mein übergeordnetes Ziel ist immer, ein Bild von Schönheit zu schaffen. Und bei einem Auftragsbild möchte ich nur das erreichen, was mein Kunde sich vorstellt.
Sie malen ganz verschiedene lebende Motive. Welches Tier malen Sie am liebsten?
Pferde! Für mich stehen sie für Stärke, Schönheit und Ausdauer. Ich fotografiere sie auch gern. Sie sind einfach erstaunliche Tiere.

Wer sind Ihre wichtigsten Einflüsse?
Robert Lange, Margaret Carter Baumgaertner, Janet McGrath, Karin Jurick und Amy Lind, um nur einige zu nennen. Diese Künstler sind in erster Linie Figurenmaler. Ihre Fähigkeit, Licht und Schatten einzufangen, inspiriert mich.
Haben (oder hatten) Sie ein Tier, das die Muse hinter Ihrer Arbeit ist?
Nein. Praktisch jedes Pferd, das vor meine Kameralinse gerät, hat gute Chancen, ein Gemälde zu werden. Die meisten der hier gezeigten Bilder zeigen Pferde von Freunden oder Familienmitgliedern.

Haben Sie geheime Rituale, die Ihnen helfen, in die richtige Stimmung für Ihre Kunst zu kommen?
Ja. Bevor ich zu malen beginne, versuche ich, alle Hausarbeiten zu erledigen, wichtige Besorgungen zu machen und meinen Magen zu füllen. Wenn das geschafft ist, kann ich mich ganz aufs Malen konzentrieren. Deshalb bin ich meist nachmittags oder abends in meinem Atelier.
Meine Lieblingsmusik zu hören entspannt mich ebenfalls und weckt die Kreativität.
Gibt es einen bestimmten Ort, der Sie inspiriert?
Mein Atelier zu betreten ist eine bedeutende Quelle der Inspiration. Viele Jahre lang war ein gemütlicher Platz zum Malen nur ein Traum. Jetzt ist dieser Traum Wirklichkeit geworden.

An den Wänden meines Ateliers hängen viele Gemälde. Staffelei, Pinsel, Leinwände und Farben sind griffbereit, und die großen Fenster lassen genau das richtige Licht herein. Ich habe einen großen Korb mit Fotos und Notizkarten, auf denen Ideen stehen. Wenn ich bereit bin, ein neues Bild anzufangen, wühle ich mich durch den Korb und finde das, was ich als Nächstes machen möchte. Es gibt kein besseres Gefühl, als aufzuwachen und einen Arbeitsplatz vorzufinden, der bereit ist. Manchmal muss ich mich kneifen.
Welche Auswirkungen wird das Internet Ihrer Meinung nach auf die Kunst im Allgemeinen haben?
Das Internet wird weiterhin einen riesigen Einfluss auf die Kunst haben. Es hat es Betrachtern ermöglicht, mit einem bestimmten Künstler rund um den Globus in Verbindung zu treten. Beziehungen zwischen Webdesignern, Kunstgalerien, Fotografen und anderen Fachleuten werden für das Wachstum von Unternehmen noch wichtiger werden.

Viele Lernhilfen sind im Internet sofort zugänglich. Mit ein paar Mausklicks kann man lernen, praktisch jedes Motiv zu malen. Tausende Künstler zeigen auf YouTube und ihren Websites Maltechniken. Informationen zu teilen ist heute alltäglich, und das ist eine so positive Sache.
Die Wirkung, wenn Leidenschaften aufeinandertreffen, ist unermesslich!
Hatte es Auswirkungen auf Ihre?
Ganz bestimmt! Dank des Internets kann ich bequem von zu Hause aus arbeiten. Fast jeder meiner Kunstverkäufe entsteht über das Internet.
Selbst Auftragsbilder werden per E-Mail abgewickelt. Das hat den Austausch von Ideen viel schneller und einfacher gemacht. Jetzt kann jeder meine Bilder sehen, sobald sie online gestellt sind. Dieses sofortige Feedback ist sehr motivierend.
Das Internet hat auch meine Computer-, Schreib- und Marketingfähigkeiten herausgefordert. Ich musste Fotografieren lernen und wie man Blogs und Websites verwaltet. Es wird den persönlichen Kontakt nie ersetzen, aber es kann als Vorstellung dienen, wer wir sind.
„Schön, Sie kennenzulernen!!“

Welches ist Ihr persönliches Lieblingsstück?
„Fearless“ ist mein neuestes Gemälde und bisher mein liebstes Pferdebild. Ich liebe die Farben, die Details und die Bewegung. Ich mag auch die Kombination von Menschen mit Tieren. Tan Kian Khoon hat das Foto gemacht, das dieses Gemälde inspiriert hat.
Würden Sie es jemals verkaufen?
Wahrscheinlich … aber erst, nachdem ich ein weiteres für mich selbst gemalt habe! Ich bin meine eigene größte Sammlerin. Von manchen Bildern kann ich mich nur sehr schwer trennen, wegen der
persönlichen Verbindung und der Zeit, die in ihrer Entstehung steckt.
Die Wände meines Hauses sind mit meinen eigenen Kunstwerken geschmückt. Hinter jedem steht eine Erinnerung oder ein Gedanke; sie sind wie Seiten eines Tagebuchs.

Wofür brennen Sie sonst noch?
Über diese Frage könnte ich ein Buch schreiben, aber kurz gesagt … Mein größter Wunsch ist es, ein positiver Einfluss im Leben anderer zu sein. Ich liebe es einfach, jemandem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern!
Wenn ich Menschen dazu motivieren kann, ihre Leidenschaften zu erkunden, dann habe ich meinen Zweck erfüllt
Arbeiten Sie an etwas Neuem?
Ja, und hier ist das (von mir aufgenommene) Foto, das ich als Vorlage verwenden werde. Das ist das Fohlen meines Nachbarn, das vor zwei Wochen geboren wurde. Ist er nicht bezaubernd? Neue Kunstwerke werden zuerst auf meinem Blog gezeigt, also halten Sie bitte die Augen offen. Das Gemälde sollte bis Juni 09 fertig sein. Sie dürfen dieses Bild gern für Ihre eigenen Projekte verwenden. Ich würde Ihre Versionen sehr gern sehen.

Vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Kunst,
Eve Wheeler
Fortsetzung folgt
Danke an Eve für die Beantwortung des Interviews und dafür, dass sie ihre Kunst mit uns teilt. Abonnieren Sie unbedingt ihren Kunstblog, um über ihre neuesten Werke auf dem Laufenden zu bleiben.
Bleiben Sie außerdem dran für weitere Interviews mit Pferdekünstlern und Fotografen.
Sind Sie selbst Pferdekünstler oder kennen Sie einen Pferdekünstler, den Sie hier gern sehen würden? Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Website unten in den Kommentaren oder schreiben Sie uns, um mitzumachen.
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen