Appaloosas mit Rattenschweif
Ein Blick auf Appaloosas mit Rattenschweif in aller Welt und bei den unterschiedlichsten Rassen.
Bei manchen Tieren mit Appaloosa-Weißmuster wächst der Schweif sehr spärlich, und die Haare werden kaum länger als bis knapp über das Ende der Schweifrübe. Das ist kein bestimmendes Merkmal, sondern einfach eine genetische Eigenschaft, die auftreten kann (sowohl bei Appaloosas als auch bei Curly-Rassen) und in der Regel auch die Mähne betrifft.
Für manche ist der Rattenschweif ein Zeichen für „altes Blut“ oder den „Foundation-Typ“ und gilt als Beleg für echte Appaloosa-Genetik. Andere vermuten, dass die amerikanischen Ureinwohner gezielt auf dieses Merkmal gezüchtet haben, damit der Schweif bei der Jagd nirgends hängen bleibt. Das ist jedoch nur ein Mythos: Tupfenmuster stammen ursprünglich nicht vom amerikanischen Kontinent und sind in antiker Kunst auf der ganzen Welt dargestellt. Heute versuchen Züchter, diese wunderschönen getupften Felle mit üppigem Mähnen- und Schweifhaar zu kombinieren, und haben damit einigen Erfolg. Vielleicht ist der Rattenschweif genetisch gar nicht mit dem Weißmuster selbst verknüpft.








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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen