
Viele Länder Mittel- und Südamerikas züchten ihren eigenen Schlag des Paso-Fino-Typs, und der puerto-ricanische Schlag ist ein schönes Beispiel für dieses edle Erbgut.
Herkunft
Paso Fino bedeutet „feiner Schritt“, und diese Rasse hebt sich deutlich von anderen ab, denn ihr feiner Schritt lässt sich nicht antrainieren, er muss vererbt sein. Kennzeichnend für den Paso ist tatsächlich seine laterale Viertaktgangart.
Ihre Blutlinien sind zwar nicht genau bekannt, gehen aber vermutlich auf Kreuzungen spanischer Jennet-Stuten mit Andalusierhengsten zurück. Jennets sind für ihren bequemen Pass bekannt, Andalusier dagegen sind Traber; man stellte fest, dass die Stuten die bequemen Gangarten eher weitergaben als die Traber.
In ganz Südamerika, unter anderem in Kolumbien, der Dominikanischen Republik, Kuba und Peru, wurden verschiedene Paso-Fino-Linien entwickelt, sodass ihre Blutlinien je nach geografischen und klimatischen Bedingungen sowie den Bedürfnissen der Menschen variieren. Dennoch gibt es einige allgemeine Merkmale, die sich durch die ganze Rasse ziehen.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 14 – 15 Hand
Exterieur
Der Kopf ist klein mit leicht konvexem Profil
Der Hals ist mittellang, aufrecht und gewölbt
Die Brust ist mittelbreit
Die Rückenlänge variiert
Die Beine sind gerade und schlank
Die Hufe sind klein
Typische Fellfarben
Alle Farben
Charakter
Umgänglich und willig
Temperamentvoll, aber sanft
Verwendung
Reitpferd
Rinderpferd
Schaupferd
Distanzpferd
Paradepferd
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen