
Das Persische Pferd oder der Persano lebt schon so lange in Italien, dass er als einheimische Rasse gilt, und ist im Grunde ein Anglo-Araber. Traditionell wird er in der Ebene des Flusses Sele bzw. in der Gegend von Salerno und in der Toskana gezüchtet.
Herkunft
Die Rasse entstand im Militärgestüt des Königreichs beider Sizilien; 1874 wurde der Bestand von der Regierung aufgelöst. Später, im 20. Jahrhundert, versuchte das italienische Heer, die Rasse mit geeigneten einheimischen Blutlinien sowie mit Englischen Vollblütern und Anglo-Arabern wiederaufzubauen. Der heutige italienische Persano ist stark vom Englischen Vollblut geprägt und gilt als Reitpferd, ähnlich dem Salernitano.
Laut DAD-IS gilt die Rasse als kritisch gefährdet; 2023 gab es nur noch 139 Tiere.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 16-16.7 Hand
Exterieur
Der Kopf hat ein gerades Profil
Der Hals ist lang
Die Schulter ist muskulös und schräg
Die Brust ist tief
Die Beine sind gut geformt, mit kräftigen Gelenken
Die Hufe sind gut geformt
Typische Fellfarben
Einfarbige Farben
Charakter
Energisch und intelligent
Verwendung
Sport
Dressur
Reiten
Video
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen