
Der Palomino ist eine Farbrasse; die Pferde werden daher aufgrund einer bestimmten Färbung eingetragen und nicht aufgrund körperlicher Merkmale.
Herkunft
Die Palomino-Färbung entsteht durch ein einzelnes Creme-Verdünnungsgen bei einem Pferd mit Fuchs-Grundfarbe. Dadurch wird das Fell zu einem Ton zwischen cremigem Hellbraun und einem tiefen, fast leberfarbenen Ton aufgehellt; am bekanntesten ist wohl ein mittlerer Goldton. Mähne und Schweif werden zu einem Farbton zwischen Creme und Weiß aufgehellt. Das Creme-Verdünnungsgen kommt nicht bei allen Rassen vor und lässt sich in der Regel durch die Kreuzung eines Fuchses mit einem Palomino erzielen.
Diese Färbung ist bei Pferden seit Jahrhunderten in allen Teilen der Welt belegt, doch die USA haben als erstes Land einen eigenen Zuchtverband dafür gegründet. Wie diese Farbe zu dem Namen Palomino kam, ist ein Rätsel, er stammt aber aus Spanien – sei es von einer Familie, die goldfarbene Pferde züchtete, oder vom Namen einer goldenen spanischen Rebsorte. (In Spanien selbst heißt die Farbe allerdings Isabella, nach Königin Isabella.)
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 14.1 – 17 Hand
Exterieur
Die körperlichen Merkmale variieren je nach Rasse
Typische Fellfarben
Verwendung
Reitpferd
Schaupferd
Paradepferd
Nützliche Links
Palomino Horse Association
Palomino Horse Breeders of America
Australian Palomino Horse Association
The British Palomino Society
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