
Kinsky-Pferd
- Stockmaß
- 16 – 17.2 Hand
- Gefährdungsstatus
- Gefährdet
Das Kinsky-Pferd, auch Goldenes Pferd Böhmens oder Equus Kinsky genannt, stammt aus Tschechien und war Europas erstes Warmblut-Sportpferd. Heute ist sein Bestand so gering, dass es zu den am stärksten bedrohten Pferdeformen überhaupt zählt.
Herkunft
Bekannt wurden diese Pferde zunächst als die Pferde aus der Zucht des Grafen Kinsky, der sie als Erster entwickelte. Seine Familie züchtete seit Jahren Renn- und Hindernispferde, daher lag es nahe, dass er bei der Entwicklung des Kinsky Vollblüter einsetzte. 1628 befahl der Kaiser der Familie Kinsky, ein Gestüt zur Versorgung der Kavallerie aufzubauen, was das Gesicht der Rasse prägte. Kavalleriepferde müssen zuverlässig und treu sein und zugleich enormen Mut und große Ausdauer besitzen. Die goldene Farbe der Kinsky-Linie wurde schon bald zur bevorzugten Farbe.
1838 wurde das Zuchtbuch angelegt, und die Rasse wurde immer beliebter. Da der Graf selbst ein begeisterter Jagd- und Springreiter war, achtete er darauf, dass seine Pferde auch dafür geeignet waren.
Heute ist die Rasse fast vollständig im Tschechischen Warmblut aufgegangen, doch es gibt noch eine Reihe reinrassiger Tiere, die unter königlichem Schutz stehen.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 16 – 17.2 Hand
Typische Fellfarben
Fuchs, meist mit Cream-Verdünnung, die das Fell glänzend und golden erscheinen lässt.
Charakter
Ausgeglichen und freundlich
Gutmütig und menschenbezogen
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen