Karacabey-Pferd

RassenTürkei

Karacabey-Pferd

Stockmaß
15.1 – 16.1 Hand
Fellfarben
Brauner, Rappe, Fuchs
Gefährdungsstatus
Ausgestorben

Der Karacabey, auch Karacabey Yarimkan Arap oder Karacabey-Halbblutaraber genannt, ist eine Rasse aus der türkischen Region Marmara, die 1979 für ausgestorben erklärt wurde.

Herkunft

Sie war eine der ersten Rassen, die nach der Gründung der Türkei dort entstanden, und wurde im Gestüt Karacabey gezüchtet. Man kreuzte türkische arabische Rennpferde (die meist größer und schneller sind als andere Araber) mit dem einheimischen Anadolu-Pony. Das Ergebnis war eine reizende, vielseitige Rasse mit vielen der edlen arabischen Eigenschaften und einem gewissen Springvermögen.

Als später hochwertige Springpferde aus Frankreich und Deutschland in die Region eingeführt wurden, geriet der Karacabey zugunsten der exotischeren Rassen nahezu in Vergessenheit. Auch die wachsende Zahl von Autos trug zur Entscheidung der Regierung bei, dass die Rasse nicht mehr gebraucht werde. 1980 wurde die gesamte Zucht eingestellt, und die verbliebenen Tiere wurden versteigert und eingekreuzt, bis keine mehr übrig waren.

Interessanterweise kamen nicht lange nach dem Verschwinden der Rasse Sportpferde groß in Mode, und die türkischen Behörden bereuten ihre Entscheidung später.

Merkmale

Durchschnittliches Stockmaß 15.1 – 16.1 Hand

Exterieur

Der Kopf ist fein mit geradem oder leicht konkavem Profil
Der Hals ist mittellang
Der Widerrist ist ausgeprägt
Die Beine sind lang und trocken
Die Hufe sind hart

Typische Fellfarben

Fuchs | Schimmel | Brauner | Rappe | Roan

Charakter

Temperamentvoll und intelligent

Verwendung

Reitpferd
Turnierpferd

The domestic livestock resources of Turkey

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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen