
Das Donaupferd, auch Dunav genannt, ist ein leichtes Zugpferd aus Bulgarien. Dank seiner geringen Ansprüche an Futter und Haltung war es ein nützliches Arbeitstier in der Landwirtschaft.
Herkunft
Die Zucht dieser Rasse begann 1924 in der Nähe von Plewen in Bulgarien; als Grundlage dienten Araberstuten, die mit Nonius-Hengsten gekreuzt wurden. Ursprünglich wurde auf eine massige, kompakte Statur für schwere Feldarbeit gezüchtet. Im Laufe der Jahre wurden die Pferde auf den Höfen immer weniger gebraucht, und es wurde Vollblut eingekreuzt, um einen leichteren Typ zu schaffen, der sich gut fürs Springreiten eignet.
Der Bestand ist recht klein und die Rasse selten, doch offenbar wurde ein Erhaltungsprogramm zu ihrem Schutz eingerichtet.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 15.2 – 16.3 Hand
Leichtfüßige Gänge
Exterieur
Der Kopf ist gut geformt mit geradem Profil
Die Ohren sind mittelgroß
Die Augen sind klein
Der Hals ist mittellang
Der Körper ist kompakt
Die Schulter ist schräg
Die Brust ist tief
Die Kruppe ist leicht abfallend
Die Beine sind schlank, aber solide
Die Hufe sind gut geformt
Typische Fellfarben
Meist Fuchs, Rappe, Brauner oder Schwarzbrauner
Charakter
Sanftes Temperament
Arbeitswillig
Verwendung
Arbeitspferd
Nutztier in der Landwirtschaft
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen