
Cutting Horses sind keine offizielle Rasse, sondern ein Typ von Arbeitspferd für die Rinderarbeit (meist ein Quarter Horse), der eigens für Cutting-Wettbewerbe gezüchtet wird.
Herkunft
Historisch geht der Typ auf Rinderzüchter zurück, die ihre Herden vom Pferderücken aus betreuten. Sie brachten ihren Pferden bei, einer verängstigten Kuh Auge in Auge gegenüberzustehen und ihren nächsten Schritt vorauszuahnen. Folglich züchteten Rancher, die gute Rinderpferde brauchten, gezielt auf diese Eigenschaften. Das Quarter Horse gehört seit Langem fest zum Ranchleben, und Cutting ist nicht die einzige Spezialdisziplin, in der es glänzt.
Das Aussortieren einzelner Rinder war ein wesentlicher Teil des Herdenmanagements, denn so konnten Kastrationen, Brandzeichen und tierärztliche Behandlungen vorgenommen werden. Ein Pferd mit gutem Gespür für Rinder wurde geschätzt und vermutlich zur Zucht genutzt. Große Rinderherden verloren oft Tiere an andere Herden, weshalb ein- bis zweimal im Jahr routinemäßig Roundups stattfanden. Bei diesen Treffen konnten die Rancher verlorene Rinder wiederfinden und bei Wettbewerben ihr Können zeigen.
1946 gründeten Besitzer von Cutting Horses, die offizielle Regeln und Abläufe für Cutting-Wettbewerbe schaffen wollten, die National Cutting Horse Association. Als die Mechanisierung es leichter machte, große Rinderherden mit Quads und Hubschraubern zu betreuen, ging der Bedarf an arbeitenden Cutting Horses zurück. Heute werden sie vor allem im Turniersport eingesetzt.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 15-5.2 Hand
Exterieur
Der Kopf ist kurz mit geradem Profil
Der Rücken ist kurz
Die Brust ist breit und muskulös
Die Hinterhand ist rund und muskulös
Die Beine sind kräftig mit flachen Karpalgelenken
Typische Fellfarben
Alle Farben
Charakter
Intelligent und ruhig
Treu und mutig
Verwendung
Wettbewerbe
Rinderpferd
Nützliche Links
National Cutting Horse Association
Video
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen