Interviews
Robin Bacchus – Interview mit einer Pferdekünstlerin
Name
Robin Bacchus
Website & Orte, an denen Sie meine Arbeiten online finden
Meine Website ist: www.capturedoncanvas.org
Außerdem bin ich Mitglied bei:
The Society of Equestrian Artists
Red Bubble
Facebook, wo Sie meine Arbeit verfolgen können.
Wo ich lebe
Ich lebe in der Nähe von Goodwood, unten an der Südküste, mit meinem Partner und unseren 3 sehr lebhaften Hunden!
Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund und woher kommen Sie?
Ich wurde in Toronto, Kanada, geboren, zog aber mit 4 Jahren nach England und verbrachte einen Großteil meiner Jugend im West Country, wo die meisten meiner Verwandten leben.
Was kam zuerst: die Liebe zu Tieren oder die Leidenschaft für die Kunst?
Ich habe Tiere schon immer geliebt, und ich glaube, das hat meine Leidenschaft für die Malerei ziemlich befeuert.

Oben auf dem Dachboden stapeln sich verstaubte alte Mappen voller alter Skizzen und Schulhefte voller Kritzeleien von Pferden! In meinen Schulzeugnissen wurde mir ständig „Tunnelblick“ vorgeworfen.
Sie malen und zeichnen nicht nur Pferde. Was ist Ihr absolutes Lieblingsmotiv?
Nun, ich bin durch und durch ein Mädchen vom Land. Ich liebe die Natur und kann wohl gestehen, dass ich mich in den South Downs besser auskenne als in unserer Innenstadt! Außerdem reise ich gern und versuche, jedes Jahr kleine Abenteuerurlaube zu machen, nur für 2–3 Wochen. Wir sind gerade von einem wunderbaren Urlaub zurückgekehrt, in dem wir durch Kuba gereist sind; es war definitiv eines meiner bisherigen Lieblingsziele.

Wer sind Ihre wichtigsten künstlerischen Vorbilder?
Mein größter Einfluss ist ganz klar meine Mutter. Sie ist eine großartige Künstlerin, und ich weiß noch, wie fasziniert ich als Kind war, dass sie sich an absolut allem versuchen konnte, von Landschaften bis zu Porträts von Menschen, und sie immer perfekt einfing. Ich machte es mir zur Aufgabe und persönlichen Herausforderung, so viel wie möglich von ihr zu lernen, und für mich war es der beste Unterricht, den ich mir wünschen konnte! Leider habe ich ihr Können beim Malen von Menschen und Landschaften nie ganz erreicht, aber meine absolute Leidenschaft sind Tiere, und natürlich vor allem Pferde.

Haben (oder hatten) Sie ein Tier, das die Muse hinter Ihrer Arbeit ist?
Ich bin pferdeverrückt aufgewachsen und hatte das Glück, schon als junger Teenager eigene Pferde zu haben. Sie waren immer meine ständigen Musen, und ich habe ununterbrochen mit meiner Kamera geknipst und sehnsüchtig darauf gewartet, dass die Fotos entwickelt wurden, damit ich nach ihnen malen konnte.
Mein langjähriges Lieblingspferd war ein großer irischer Fuchswallach mit 17 Hand namens Tango, der für ein paar hundert Pfund gekauft wurde, als ich 15 war.

Er war ein wunderbares Pferd und hat mein Selbstvertrauen enorm gestärkt. Wir waren ständig auf Turnieren, und auch wenn ich nie ganz mutig genug war, mit ihm in der Vielseitigkeit in höhere Klassen aufzusteigen, sind wir viele offizielle Springturniere geritten. Der Nervenkitzel des Wettkampfs ist mir immer geblieben und eine ständige Quelle der Inspiration für meine Arbeit.
Haben Sie geheime Rituale, die Ihnen helfen, sich auf Ihre Kunst einzustimmen?
Na ja, beim Malen bin ich sehr unkompliziert. Ich habe noch kein schönes, brauchbares eigenes Atelier, also lande ich (trotz aller Bemühungen) immer auf dem Sofa, mit den Hunden und meiner Tischstaffelei auf dem Schoß. Eine sehr unsoziale Angewohnheit, denn meist nehme ich das ganze Wohnzimmer in Beschlag!

Gibt es einen bestimmten Ort, der Sie inspiriert?
Einen bestimmten Ort würde ich nicht nennen, aber wann immer ich eine große Veranstaltung wie Badminton oder Hickstead besuche, komme ich voller Inspiration nach Hause und kann es kaum erwarten, zu malen.
Welchen Einfluss wird das Internet Ihrer Meinung nach auf Kunst und Künstler haben?
Als soziales Netzwerk und Inspirationsquelle usw. ist es meiner Meinung nach unschlagbar, aber leider wird es nie an das Gefühl heranreichen, das einem ein persönlicher Galeriebesuch gibt.
Ich glaube, es ist fast unmöglich, Kunst im Internet, oder eigentlich überhaupt irgendwo, so zu präsentieren, dass man dasselbe visuelle Erlebnis hat wie in einer Galerie.

Hat es Einfluss auf Ihre Kunst gehabt?
Ja, auf jeden Fall, und zwar zum Besseren. Über das Internet habe ich The Society of Equestrian Artists gefunden, und das hat mir unendlich viel Inspiration und Ziele gegeben. Es war auch wunderbar, andere Künstler kennenzulernen, die dieselben Leidenschaften teilen.
Welches ist Ihr persönliches Lieblingswerk?
Ich glaube, mein Lieblingswerk ist wohl das erste gute Ölgemälde, das ich (mit 15) gemalt habe und das mir klarmachte, dass ich eine Zukunft in der Kunst haben könnte. Es ist ein schlichtes Porträt eines braunen Vollbluts mit einem großen Lammfell-Nasenriemen, und es hat ganz allein meinen Glauben daran geweckt, Auftragsarbeiten anzunehmen und mich als Porträtkünstlerin weiterzuentwickeln.

Würden Sie es jemals verkaufen?
Es ist eigentlich auf eine billige alte Platte gemalt, wahrscheinlich aus einem Spielzeugladen oder so! Aber vielleicht ist das auch gut so, denn gerade deshalb könnte ich es nie verkaufen, und ich freue mich, dass ich es heute, 16 Jahre später, noch habe. Ich bin sicher, dass ich es für immer behalten werde.
Wofür begeistern Sie sich sonst noch?
Tierschutz ist mir enorm wichtig. Ich habe Wohltätigkeitsorganisationen immer unterstützt, wo ich nur konnte, und mit Captured on Canvas war das ein großartiges Projekt, denn ich konnte einen Teil meiner Auftragseinnahmen sowohl an das Redwings Horse Sanctuary als auch an den Dogs Trust spenden.

Außerdem habe ich Wettbewerbe veranstaltet, um Spenden und Aufmerksamkeit für den Kent Greyhound Trust zu sammeln. Ich LIEBE Greyhounds über alles!
Arbeiten Sie an etwas Neuem?
Ja, ich habe ein ganz neues Projekt begonnen und arbeite in einem minimalistischen Stil mit Aquarellfarben. Das macht mir riesigen Spaß, denn es ist ein viel saubereres und einfacheres Medium als Öl und passt im Moment gut zu meinem fehlenden Atelierplatz. Ich hoffe, eine Reihe von Originalen als Einzelstücke sowie einige limitierte Drucke und ein paar extragroße Werke zu schaffen. Es ist ein sehr spannendes neues Projekt für mich, und wahrscheinlich werden Sie mich in naher Zukunft auf einigen Landwirtschaftsschauen und Pferdeveranstaltungen ausstellen sehen. Kommen Sie doch vorbei und sagen Sie Hallo!

Demnächst mehr
Vielen Dank an Robin für das Interview und dafür, dass sie ihre Arbeiten mit uns geteilt hat. Schauen Sie regelmäßig auf ihrer Kunst-Website vorbei, um ihre neuesten Werke zu sehen.
Bleiben Sie auch dran für weitere Interviews mit Pferdekünstlern und Fotografen.
Sind Sie selbst Pferdekünstler oder kennen Sie einen Pferdekünstler, den Sie gern hier vorgestellt sehen würden? Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Website unten in den Kommentaren oder schreiben Sie uns, um mitzumachen.
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen