Interviews
Michelle Langille – Interview mit der Pferdekünstlerin
Name
Michelle Langille
Website & wo Sie meine Arbeiten online finden
www.theequinesoul.webs.com
Wo ich lebe
Nova Scotia, Kanada
Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund & woher kommen Sie?
Ich bin in Nova Scotia aufgewachsen, wo mich das „Pferdefieber“ gepackt hat. Schon seit ich ein kleines Mädchen war, gehören Pferde zu meinem Leben. Ich hatte das Vergnügen, für einen großen Turnierstall zu arbeiten, und durfte die großartige Erfahrung machen, mit einigen der besten Reiter unserer Zeit und ihren Pferden zu arbeiten! Ich gehöre zu den Glücklichen, die ein Pferd im Stall haben, das sie „Mama“ nennt.
Wann haben Sie angefangen, Pferde zu malen?
Ich habe in der 10. Klasse mit dem Malen begonnen, und Pferde waren und sind schon immer mein Hauptmotiv.

Welche Rasse malen Sie am liebsten?
Wenn es 4 Hufe hat, male ich es!
Für mich sind alle Rassen schön, obwohl Niederländische Warmblüter einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.
Wer hat Sie am meisten beeinflusst?
Ich liebe Julie Bell & Boris Vallejo. Ich habe eine Freundin, die eine großartige Malerin ist und mich inspiriert, mich weiterzuentwickeln. Meine Mutter drängt mich immer, mehr zu malen.

Haben (oder hatten) Sie ein Tier, das die Muse hinter Ihrer Arbeit ist?
Meine Stute Misty, die leider 2007 gestorben ist. Sie war und ist eine treibende Kraft hinter vielem, was ich mit meiner Kunst mache.
Haben Sie geheime Rituale, die Ihnen helfen, sich auf Ihre Kunst einzustimmen?
Normalerweise beginne und beende ich ein Bild am selben Tag.
Ich gehöre nicht zu denen, die aufhören und Tage später zum selben Bild zurückkehren können. Deshalb brauche ich einen Tag, an dem ich mich einfach an meinen Wohlfühlort zurückziehen kann, ohne mir Gedanken über Termine zu machen.
Ich höre gern Musik und schaue meinem Pferd durchs Fenster beim Grasen zu.

Gibt es einen bestimmten Ort, der Sie inspiriert?
Der Stall. Turniere. Die Ställe von Freunden. Jeder Ort, an dem viel mit Pferden los ist!
Welche Auswirkungen wird das Internet Ihrer Meinung nach auf die Kunst im Allgemeinen haben?
Ich glaube, das Internet kann Kunst in Ihr Leben bringen. Nicht jeder hat die Möglichkeit, Kunstausstellungen oder Galerien zu besuchen. Ich denke, es kann ein großartiges Mittel sein, um jemanden zu motivieren, selbst zum Pinsel zu greifen.

Hat es sich auch auf Ihre Kunst ausgewirkt?
Auf jeden Fall! Im Internet suche ich nach Techniken und Inspiration. Ein Teil der besten Kunst der Welt würde ohne das Internet nie gesehen werden.
Welches ist Ihr persönliches Lieblingsstück?
Ein großes Gemälde mit dem Titel „Hummingbird“, das ich für meine Großeltern gemalt habe.

Würden Sie es jemals verkaufen?
Meine Großmutter ist ziemlich sentimental, deshalb vermute ich, dass sie sich nicht davon trennen würde.
Wofür begeistern Sie sich sonst noch?
Ich liebe Tiere und habe einige, bis hin zu ein paar Gänsen. Ich besuche meine Pferdefreunde und helfe bei der Stallarbeit.

Eine Freundin und ich haben gerade eine eigene Initiative gestartet, um Pferde vor dem Schlachthof zu retten: Wir verkaufen unsere Kunstwerke und spenden das Geld an Organisationen, die Pferde neu vermitteln. Pferde verdienen ein liebevolles Zuhause, das ist unser Ziel.
Arbeiten Sie gerade an etwas Neuem?
Ich habe gerade damit begonnen, Drucke meiner Originale herzustellen, und steige vielleicht auch in den Bereich Grußkarten ein. Außerdem arbeite ich an einer abstrakteren Darstellung von Pferden als bisher.
Die Zukunft ist voller leuchtender Farben!

Demnächst mehr
Vielen Dank an Michelle, dass sie unsere Fragen beantwortet und ihre Arbeiten mit uns geteilt hat. Schauen Sie unbedingt regelmäßig auf ihrer Kunst-Website vorbei, um ihre neuesten Werke zu sehen.
Und bleiben Sie dran – es folgen weitere Interviews mit Pferdemalern und Fotografen.
Sind Sie Pferdekünstler oder kennen Sie einen Pferdekünstler, den Sie hier gern vorgestellt sähen? Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Website in den Kommentaren unten oder schreiben Sie uns, um mitzumachen.
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen