Interviews
Isa Kirk – Interview mit der Pferdekünstlerin
Name
Isa Kirk
Website & wo Sie meine Arbeiten online finden
www.paintingsbyisa.com
www.plentystarranch.com (Pferde)
artfire
Folgen Sie Isa auf Twitter: @Isa_Kirk
Wo ich lebe
Ich lebe seit 1995 mit meinem Mann, unseren Hunden, Katzen und Spanish Mustangs auf der Plenty Star Ranch in den südlichen Black Hills von South Dakota – davor bin ich in Deutschland geboren und aufgewachsen
Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund und woher kommen Sie?
Das Zeichnen, besonders von Pferdeporträts, ist seit meiner frühen Kindheit eine meiner Leidenschaften.
Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen und habe unzählige Stunden zu Hause, in der Schule, im Kunstunterricht und später bei verschiedenen Privatlehrern damit verbracht, meine Fähigkeiten zu verbessern – wenn ich nicht gerade auf einem Pferd saß. Erst als ich Anfang 30 mit Pastellkreiden zu arbeiten begann, nahm ich auch Porträtaufträge an.
Viele Jahre lang habe ich meine Kunst perfektioniert, mehrere Fotos von Menschen, Tieren und Landschaften harmonisch zu einem einzigen Gemälde zu verschmelzen
Mein Können wuchs nach und nach und entwickelte sich von der bloßen Wiedergabe dessen, was das Auge sieht, dahin, die Seele der porträtierten Wesen zu erspüren, anzunehmen und auf magische Weise auszudrücken.

Seit unserem Umzug in die Black Hills von South Dakota im Jahr 1995 habe ich mehrere Porträts unserer Pferde geschaffen, besonders meiner geliebten Spanish Mustangs. Als Nachfahren der berühmten Kriegspferde der spanischen Konquistadoren wurden sie von den indigenen Stämmen Amerikas geschätzt und machten dank ihrer Robustheit und Ausdauer die frühen Ritte des Pony Express und die Viehtriebe erst möglich.
Ich liebe diese Rasse einfach wegen ihrer weichen Gänge, ihrer Trittsicherheit, ihrer Intelligenz und ihrer Bereitschaft, eine Bindung zu uns Menschen einzugehen
Im Jahr 2007 wurde ich durch den Auftrag für ein ganz besonderes Porträt angespornt, eine neue Stufe meines Könnens zu erreichen – das Porträt eines aufgestiegenen spirituellen Lehrers. Die Geschichte kennt ihn als den Grafen von Saint-Germain, den „Wundermann“ Europas. Aus seiner Zeit sind keine Porträts von ihm bekannt. Das Gemälde sollte den Meister in seinem bevorzugten Gewand und seinen Farben zeigen und zudem uralte Symbole der Erde und des spirituellen Wachstums enthalten.
Recherche, gechannelte Informationen und meine eigenen Visionen brachten dieses erste Gemälde der entstehenden Reihe „Spiritual Visions“ hervor. Als es fertig war, hatte das 32″ x 40″ große Ganzkörperporträt eine höchst überraschende Wirkung auf die Betrachter: „Ich kenne diesen Mann, er kommt mir so bekannt vor“, sagten sie alle. Genau das, so wurde mir gesagt – so überraschend es damals für mich war –, ist die Wirkung, die die Meister des Lichts auf die ganze Menschheit zu haben scheinen: Bewusst oder unbewusst erkennen unsere Seelen in ihnen unsere bedingungslos liebenden Führer zur Erleuchtung.

Ich liebe es, alle Lebewesen zu porträtieren, die für das menschliche Auge sichtbaren wie die unsichtbaren, indem ich das eigentliche Wesen ihres Seins einfange. Neben neuen Porträts von Tieren und Menschen, die aus aller Welt in Auftrag gegeben werden, arbeite ich auch an der nächsten „Spiritual Vision“.
Die Geschichte, wie ich einfach meinen Koffer und mein Pferd Djinni-Fee gepackt habe und in die Vereinigten Staaten gezogen bin, können Sie ebenfalls nachlesen. Mehr über unsere Spanish Mustangs und unsere wunderschöne Ranch in den Black Hills erfahren Sie auf www.plentystarranch.com.
Wann haben Sie angefangen, Pferde zu zeichnen?
An dem Tag, an dem ich einen Stift halten konnte. Ich erinnere mich, dass meine Mutter erwartete, dass ich wie andere Kleinkinder meine Familie, Bäume und die Sonne malen würde, aber ich habe ständig Pferde gezeichnet – die damals wohl eher wie langbeinige Mäuse aussahen. Die ersten wirklich guten Pferdeporträts mit Bleistift entstanden etwa in der dritten Klasse; Farbe fand erst mit über 30 ihren Weg in meine Kunst.

Was ist Ihre Lieblingsrasse?
Ganz eindeutig Spanish & Sorraia Mustangs – intelligent, treu, gesund, energiegeladen, athletisch und vor allem sehr bequem zu reiten
Wer sind Ihre wichtigsten Einflüsse?
Eigentlich gibt es nicht die eine Person – ich hatte im Laufe der Jahre viele Lehrer in verschiedenen Disziplinen wie Zeichnen, Porträtkunst und anderen. Wenn ich ein Foto oder mehrere sehe, beginnt das Bild vor meinem inneren Auge zu verschmelzen, und es ist fast so, als erzähle mir das Tier seine Geschichte und übertrage seine Energie und seine Gefühle.
Hinterher kann ich den Besitzern viel über ihr Tier erzählen, über seine Persönlichkeit und seine Geschichte, meist zu ihrer großen Überraschung
Allerdings arbeite ich auch seit etwa 20 Jahren als Tierkommunikatorin. Die Verbindung ist nicht auf diese irdische Ebene beschränkt, daher fließen die Informationen auch dann, wenn das Tier bereits gestorben ist, manchmal sogar klarer.

Haben (oder hatten) Sie ein Tier, das die Muse hinter Ihrer Arbeit ist?
Ich glaube, alles begann mit dem Porträt meiner ersten Katze Mietze. Dieses Bild und seine Intensität haben mir die Augen für diese innere, unsichtbare Welt der Gedanken und der emotionalen Verbindung geöffnet, und wann immer ich mir eine engere Verbindung zu einem meiner eigenen Tiere wünsche, hilft uns beiden ein Porträt ungemein.
Haben Sie geheime Rituale, die Ihnen helfen, in die richtige Stimmung für Ihre Kunst zu kommen?
Der Tag, an dem ich ein neues Gemälde beginnen will, fängt damit an, dass ich es mir am Abend zuvor bildlich vorstelle; dann wache ich mit einer Fülle von Informationen und Ideen auf. Oft dauert es mehrere Wochen, ein Gemälde fertigzustellen, aber ich achte darauf, dass ich am allerersten Tag nichts anderes Dringendes zu erledigen habe.

Gibt es einen bestimmten Ort, der Sie inspiriert?
Nicht wirklich einen bestimmten Ort, aber meine tägliche Visualisierungszeit jeden Morgen bringt die intensivste Inspiration und Motivation hervor.
Welche Auswirkungen wird das Internet Ihrer Meinung nach auf die Kunst im Allgemeinen haben?
Es ist total spannend – ein neues Medium in einer ganz neuen Ära der Menschheit, das alle Menschen auf diesem Planeten in jedem Winkel der Welt miteinander verbindet. Es erlaubt endlich jedem, eine Vielzahl von Kunstwerken und Kunstformen zu erleben, völlig frei von Urteilen und ohne endlose Ausstellungen besuchen zu müssen, um einen kleinen Bruchteil dessen zu sehen, was es gibt.
Nicht, dass Ausstellungen keinen besonderen Platz im Kunstgenuss hätten, denn nichts ist je so beeindruckend und bewegend, wie vor dem Original eines Kunstwerks zu stehen (abgesehen von Kunst, die nur fürs Internet geschaffen wurde).

Hat es Auswirkungen auf Ihre gehabt?
O ja. Als ich gebeten wurde, den aufgestiegenen Meister Saint-Germain zu malen, war das Internet eine großartige Quelle der Inspiration, um die Details des Porträts zusammenzupuzzeln, und meine innere Vision wurde immer fokussierter und klarer. Es gibt kein bekanntes Bild von Saint-Germain, wie er zur Regierungszeit Ludwigs XIV. aussah, nur Geschichten, die man sich über den „Wundermann Europas“ erzählt.
Für meine nächste geplante „Spiritual Vision“ – den weiblichen Buddha Quan Yin – werde ich mich bei Inspiration und Informationen stark auf das Internet stützen
Meine Website öffnet ein neues Fenster zum weltweiten Kunstmarkt und gewährt einen leicht zugänglichen, nahen Einblick in meine Auftragsporträts von Tieren und Menschen und in die Gestaltung der „Spiritual Visions“, alle in Pastell gearbeitet.
Mein Online-Geschenkeshop bietet hochwertige, persönlich signierte, datierte und zertifizierte limitierte Kunstdrucke meiner Werke an. Einige Gemälde haben zu wunderschönen Karten mit jahreszeitlichen Grüßen oder weisen Worten inspiriert.
Liebe und Licht.

Welches Werk ist Ihr persönlicher Favorit?
Ich scheine mit jedem Gemälde in meinen Techniken und Details besser zu werden, also würde ich ganz klar sagen: immer mein jüngstes – im Moment ist es das Porträt von Saint-Germain
Würden Sie es jemals verkaufen?
Dieses nicht, es war von Anfang an als Dauerausstellung im Rainbow Center in Lander, WY, vorgesehen, aber limitierte Drucke sind erhältlich, und natürlich stehen andere Gemälde und Drucke zum Verkauf. Persönliche Porträtaufträge gehören der Person, die sie bestellt hat; manchmal bitte ich um das Recht, davon Drucke oder Grußkarten herzustellen – das hängt vom Porträt und vom Wunsch des Besitzers ab.
Wofür brennen Sie sonst noch?
Mein Leben hier in den wunderschönen Black Hills, unsere Spanish Mustangs und unsere anderen Tiere, aber vor allem bin ich begeistert, in diesen spannenden Zeiten auf diesem Planeten zu leben – dem Wassermannzeitalter, dem Ende des Maya-Kalenders.

Arbeiten Sie an etwas Neuem?
Ich sammle noch Bilder und Informationen sowie Eingebungen für die „Spiritual Vision“ von Quan Yin – noch ist nichts auf dem Papier. Ebenfalls in naher Zukunft steht ein Porträt des ägyptischen Götterpaars Isis und Osiris an, auch bekannt als Serapis Bey.
Demnächst mehr
Vielen Dank an Isa, dass sie unsere Fragen beantwortet und ihre Kunst mit uns geteilt hat. Schauen Sie unbedingt auf ihrer Kunst-Website vorbei, um Neuigkeiten über ihre jüngsten Werke zu erfahren.
Und bleiben Sie dran – es folgen weitere Interviews mit Pferdekünstlern und Fotografen.
Sind Sie Pferdekünstler oder kennen Sie einen Pferdekünstler, den Sie hier gern vorgestellt sähen? Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Website in den Kommentaren unten oder schreiben Sie mir, um mitzumachen.
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen