Interviews
Interview mit einer Pferdefotografin – Dawn Faught
Name
Dawn Faught
Website & wo Sie meine Arbeiten online finden
Website: www.rushridge.com
Blog: www.rushridge.com/blog
Folgen Sie Dawn auf Twitter: @rushridge
Wo ich bin
Ich lebe mit meinem Mann Steve und meinem Sohn Kyle auf unserer Mais- und Sojafarm bei Amenia, ND, 40 Meilen nordwestlich von Fargo.
Erzählen Sie uns ein wenig über sich: Was ist Ihr Hintergrund & woher kommen Sie?
Ich bin auf einer Getreidefarm im Nordosten von North Dakota nahe der Kleinstadt Osnabrock aufgewachsen. An der North Dakota State University habe ich einen Associate Degree in Veterinärtechnologie gemacht.

Ich hatte verschiedene Jobs, die alle in die landwirtschaftlichen Saisons passen mussten. Die Freiheit des freiberuflichen Schreibens und Fotografierens passt perfekt.
Wann haben Sie Ihr erstes Foto gemacht?
Der alte, verschwommene erste Kodak-Moment entstand irgendwann in meiner Jugend.
Welche Kamera benutzen Sie?
Canon 20D mit mehreren verschiedenen Objektiven – mein Lieblingsobjektiv ist ein Canon 70-200L IS USM 2.8.

Wenn Sie sich eine beliebige Kamera aussuchen könnten (unabhängig vom Preis), welche wäre das?
Canon EOS 1DS Mark III.
Was hat Sie dazu gebracht, Pferde zu fotografieren?
Sie sind so schöne, ausdrucksstarke Tiere. Ich liebe es, ihre Körpersprache einzufangen, weil es mich so fasziniert, wie sie mit einem selbst und untereinander kommunizieren. Ihre Augen ziehen einen in die Tiefe ihrer Seele. Ihre Kraft und Athletik bricht förmlich hervor, und doch geschieht es mit der Anmut einer Balletttänzerin. Pferde sind meine Obsession.

Sie sind auch Autorin – kommt Ihre Liebe zur Fotografie oder zum Schreiben zuerst?
Obwohl ich die Fotografie immer genossen habe, kam das professionelle Schreiben zuerst. Bald stellte ich fest, dass ich Fotos zu meinen Artikeln brauchte, und sobald ich den Weg der Fotografie eingeschlagen hatte, war ich süchtig und stelle fest, dass ich sie genauso genieße wie das Schreiben, wenn nicht mehr.
Für mich sind beides Künste. Ich male mit Worten, die im Kopf des Lesers ein Bild entstehen lassen. Meine Fotos sprechen unzählige Kapitel in Vers und Prosa und wecken die Leidenschaft und Tiefe des in der Zeit festgehaltenen Moments.

Haben (oder hatten) Sie ein Tier, das die Muse hinter Ihren Arbeiten ist?
Ich habe viele. Ich liebe es, Vögel, Wasservögel und Wildtiere zu fotografieren, meine Katze ist beim Fotografieren immer urkomisch … aber meine Pferde sind meine Leidenschaft.
Wo waren Sie am meisten inspiriert, hatten aber keine Kamera dabei?
Immer wenn ich keine Kamera dabei habe, was selten vorkommt, bin ich inspiriert und dann traurig über den verpassten Moment. Ob es der flüchtige Blick auf ein wackeliges Rehkitz ist, das perfekte Licht auf einer goldenen Landschaft in der untergehenden Sonne oder ein zärtlicher Moment zwischen zwei Pferden auf der Weide – ich wünsche mir immer, ich hätte meine Kamera dabei, um den Augenblick festzuhalten.
Ich glaube, das Bild des perfekten Abendlichts auf meinem Sohn, als er vielleicht 1 Jahr alt war – auf dem Bauch im hohen Gras, sein flaumiges Babyhaar golden leuchtend wie ein Heiligenschein auf seinem Kopf – ist das Foto, das mir am meisten am Herzen liegt und das ich am meisten bedaure, verpasst zu haben.

Welchen Einfluss wird das Internet Ihrer Meinung nach auf Kunst und Fotografie im Allgemeinen haben?
Das Internet eröffnet uns viele Horizonte, was die Bekanntheit angeht, und es hilft auch dabei, die Stile anderer Künstler zu vergleichen.
Hat es Ihre eigene beeinflusst?
Es hat auf jeden Fall bei der Bekanntheit geholfen, aber das Aufkommen von Online-Magazinen, Blogs und dem allgemeinen Surfen am Computer hat dem Verkauf meiner Artikel geschadet.

Welches Bild ist Ihr persönlicher Favorit?
„Lean On Me“ hat für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen. Es zeigt zwei meiner Wallache, die an einem Hang stehen und etwas in der Ferne beobachten. Das Leuchten der untergehenden Sonne brachte die kräftigen Farben der sonst so matten Winterlandschaft zum Vorschein.
Mein älterer Wallach Al lehnte eine Hüfte an Zippy, als wolle er seine Aufmerksamkeit und sagen: Schau her, das hier ist etwas ganz Besonderes. Ich ahnte nicht, dass ich Al keine 3 Monate später an eine Kolik verlieren würde. Dies ist eines der letzten Fotos, die ich von ihm habe.

Vor Kurzem habe ich mit „Foggy Sunrise“ den Fotowettbewerb der American Horse Publications gewonnen, und „Steep Down“ war das Titelfoto von AAA Living.
Wofür brennen Sie sonst noch?
Das Leben, Familie und Freunde und meine Pferde.
Arbeiten Sie gerade an etwas Neuem?
Ich fange ständig neue Projekte an. Gerade habe ich eine Artikel- und Fotoreportage für Cowboys & Indians fertiggestellt, die für Dezember 2009 geplant ist. Ich wurde in weiteren Publikationen veröffentlicht, darunter Western Horseman, Heartland USA, Trail Rider, Trail Blazer, Persimmon Hill und viele andere. In naher Zukunft möchte ich ein Buch auf Grundlage meiner Kolumnen „Into the Sunset“ und meiner Fotografien zusammenstellen. Ich werde laufend neue Fotos und Textproben veröffentlichen.

Fortsetzung folgt
Vielen Dank an Dawn für die Beantwortung des Interviews und dafür, dass sie ihre Arbeiten mit uns geteilt hat. Abonnieren Sie unbedingt ihren Blog, um Neuigkeiten über ihre neuesten Werke zu erfahren.
Freuen Sie sich außerdem auf weitere Interviews mit Pferdekünstlern und Fotografen.
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Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen