
Das Nambu-Pferd stammt aus Iwate in Japan und wird dort von den Einheimischen gezüchtet. Diese Pferde haben für die Gemeinschaft traditionell große Bedeutung und wurden bei Zeremonien, in der Landwirtschaft und als Kriegspferde der Samurai eingesetzt.
Herkunft
Vom frühen 17. bis ins 20. Jahrhundert war die Gegend besonders für die Zucht edler Pferde bekannt. Das ruhige Städtchen Tōno war das Zentrum der Pferdezucht in der Region, und diese Kultur erinnert an die Beduinen und ihre Araber-Stuten. Die Menschen lebten in traditionellen L-förmigen Häusern, in deren einem Flügel die Menschen und im anderen die Pferde untergebracht waren.
Laut DAD-IS ist diese Rasse offiziell ausgestorben, lebt aber im heutigen Hokkaido-Pferd weiter.
Oshirasama und das Pferd
Der Legende nach lebte einst ein armer Bauer ohne Frau, aber mit einer schönen Tochter und einem Pferd. Wie Mädchen nun einmal sind, liebte die Tochter das Pferd und verbrachte viel Zeit mit ihm; sie schlief sogar im Tierbereich des Hauses. Mit der Zeit verliebten sich Tochter und Pferd ineinander und heirateten. Der Bauer war verständlicherweise außer sich, als er von dieser Verbindung erfuhr, und tötete das Pferd.
Was danach geschieht, ist etwas unklar, doch am Ende fliegt die Tochter (an einen Teil des geschlachteten Pferdes geklammert) in den Himmel und wird zur Gottheit der Seidenraupen, der Landwirtschaft und der Pferde.
Was auch immer Sie davon halten: Die Legende zeugt von einer tief verwurzelten Pferdekultur, die man in der Gegend bis heute findet.
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Titelbild von IwateBuddy unter der Lizenz CC BY-NC-ND 2.0
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen

