
Der Døle Gudbrandsdal, auch Dølehest, Ostlandhester, Døle-Traber oder Norwegischer Traber genannt, ist heute die am weitesten verbreitete Rasse Norwegens und eine der kleinsten Kaltblutrassen.
Herkunft
Die organisierte Zucht dieses lebhaften Pferdes begann Mitte des 19. Jahrhunderts, doch man vermutet, dass es von friesischen Blutlinien aus den Niederlanden abstammt und auf die Zeit zwischen 400 – 800 v. Chr. zurückgeht.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Trabrennen in Norwegen immer beliebter, und der Sport floriert bis heute. Traditionell sind etwa 50 % der Rennpferde Warmbluttraber (Standardbreds usw.) und 50 % Kaltbluttraber wie der Døle.
1967 wurde der Nationale Dølehest-Verband gegründet, um den schwereren Kaltbluttyp der Rasse zu erhalten und zu fördern. Die Zucht des Døle wird ernst genommen und vom Staat gemeinsam mit den verschiedenen Zuchtverbänden geleitet.
Es gibt zwei Typen des Døle-Pferdes: das schwere und das leichte Kaltblut (Kaltbluttraber-Linie). Die Unterschiede zwischen den beiden Typen verschwimmen allerdings zunehmend, da die Kreuzung untereinander für mehr Einheitlichkeit gesorgt hat. Die beiden Typen werden zwar noch in getrennten Klassen gerichtet, gehören aber alle zum selben Zuchtbuch. Laut DAD-IS ist die Rasse gefährdet; 2022 gab es noch 1.331 Tiere.
Merkmale
Durchschnittliches Stockmaß 14.1 – 16 Hand
Wendig und aktiv mit großer Ausdauer
Exterieur
Der Kopf ist klein, aber schwer und eckig mit geradem Profil
Die Ohren sind lang und die Augen klein
Der Hals ist kurz und gut bemuskelt
Der Rücken ist lang und gerade
Die Beine sind kurz und stämmig (der schwere Typ hat Behang)
Die Hufe sind breit und hart
Typische Fellfarben
Einfarbige Farben
Charakter
Intelligent und lernt schnell
Verwendung
Zug- und Landwirtschaftsarbeit
Trabrennsport
Freizeitpferd
Nützliche Links
Landslaget for Dølehest
NordGen Norwegischer Traber
NordGen Døle
Weitere Bilder

Video
Aus dem Englischen übersetzt. Original lesen
